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Moore: Kein Kinect, Move, 3D für FIFA

Kennt niemanden mit einem 3D-TV

Laut EA Sports' Chef Peter Moore sollten die Spieler in nächster Zeit nicht mit der Nutzung von Kinect, Move oder 3D in FIFA rechnen.

"Man sollte niemals nie sagen", so Moore auf der gamescom gegenüber Eurogamer. "Aber wenn man mich aktuell fragt, ob es irgendeine Relevanz für diese Technologien im Hinblick auf die Spielerfahrung von FIFA gibt, dann sehe ich derzeit keine."

"Ich glaube nicht, dass es eine großartige Spielerfahrung ist. Die Leute fragen 'Nun, warum macht ihr nicht einfach einen Elfmeter?' Wie störend ist das denn bitte?"

"Es erweckt ein wenig den Eindruck eines Mini-Spiels. Es fühlt sich wie ein Anhängsel an und ist nicht wirklich das, was wir uns unter dieser Spielerfahrung vorstellen."

Auch im Hinblick auf 3D ist er nicht allzu begeistert: "Wenn 3D irgendeinen Wert für das Spielerlebnis mit sich bringt, werden es die Teams tun. Auch im Hinblick auf Kosten und Performance ist es nicht belanglos. Es muss also schon einen echten Wert haben. Es kostet etwas, wenn man es realisiert. Die Performance und die Framerate werden beeinflusst, also haben die Teams auch zusätzliche Arbeit vor sich."

"Für mich als Sport- und Sportspiel-Fan ist es außerdem wichtiger, dass es einen wirklichen Wert bietet und nicht nur ein Gimmick ist", so Moore. "Ehrlich gesagt habe ich Madden in 3D mit unserem normalen Spielen gesehen und es gab einige wirklich coole Momente, wenn die Kamera nahe rangeht und die Spieler herumstehen, wenn man Tiefenschärfe hat."

"Aber kehrt man zur normalen Perspektive zurück - bei FIFA ist es nicht anders -, hilft euch 3D nicht, weil die Kamera so weit entfernt ist. Man verliert diese Tiefenschärfe. Es muss also einen zusätzlichen Wert bieten.

"Wir schauen es uns an, bei Sportspielen ist es aber nicht so einfach. Man muss das Feld sehen, um es richtig zu spielen. Es ist einfach cool. Aber ist cool in dieser Welt, in der es keine geringfügigen Kosten gibt und in der man jedes Jahr ein FIFA von uns erwartet, gut genug? Muss ich mehr Leute einstellen, um 3D zu realisieren, und kann ich dadurch mehr Einheiten des Spiels verkaufen?"

"3D kam ein wenig zu spät, um in diesem Jahr wirklich einzuschlagen. Es muss aber auch eine ausreichende Zahl von Fernsehern vorhanden sein, damit sich das Ganze lohnt. Ich kenne niemanden mit einem 3D-Fernseher. Das sagt alles. Und wie viele 3D-Übertragungen gib es derzeit?"

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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