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Speicherhunger: MGS – Snake Eater 3D mit doppelter Cartridge-Größe

4GB statt derer zwei

Solid Snake setzt sich im 3D-Remake des dritten MGS-Teils nicht nur über Ländergrenzen hinweg: Auch von Beschränkungen der 3DS-Hardware will er nichts wissen. Das Für das Spiel wird mal eben eine Speicherkarte mit dem doppelten Platz genutzt.

Statt der üblichen 2GB aller übrigen 3DS-Spiele wird die Cartridge von Snake Eater 3D satte 4GB an Daten fassen. Dies erzählte der Creative Producer des Projektes, Yoshikazu Matsuhana, unseren Kollegen von eg.net.

"Zu Beginn kündigte Nintendo 2GB-Cartridges an, aber die Sache ist die, dass wir vom DVD-Format kommen", so der Japaner.

"Auf der PS2, bevor wir [für den 3DS] die Auflösung erhöhen mussten, fasste das Spiel schon 4,7GB an Daten. Das konnten wir wirklich nicht auf nur 2GB unterbringen", erklärt er. "Wir sprachen also schon ganz zu Anfang mit Nintendo und erzählten ihnen von unserem Problem. Wir fragten sie, ob sie uns irgendwie helfen könnten."

Glücklicherweise erklärte Nintendo, dass die 2GB kein unumgängliches Limit seien und dass das Unternehmen schon darüber nachdachte, das Datenvolumen zu erhöhen.

"Wir fragten sie, ob wir die ersten [mit der 4GB-Speicherkarte] sein dürften und sie gaben uns glücklicherweise ihr Okay", erinnert er sich.

Metal Gear Solid: Snate Eater 3D soll noch in diesem Jahr erscheinen. Das Spiel kam erstmals 2004 auf den Markt und erhielt zwei Jahre später eine Überabeitung mit dem Namenszusatz "Subsistence". Allen, die das Konzept von MGS zwar anziehend finden, die Handlung der redefreudigen Spionage-Action aber zu zerfahren finden, sollten sich den Titel vormerken. Hier erzählte Kojima nach dem ersten Teil seine packendste und schlüssigste MGS-Geschichte.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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