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Spider-Man-Entwickler Insomniac reagiert auf Vorwürfe wegen sexueller Belästigung im Studio

Man habe bereits zahlreiche Schritte unternommen.

Auch das Spider-Man-Entwicklerstudio Insomniac Games sieht sich mit Vorwürfen wegen sexueller Belästigung durch Mitarbeiter konfrontiert.

Die Rede ist von "mindestens drei" Mitarbeitern, die Insomniac zudem "geschützt" haben soll. Zwei davon arbeiten mittlerweile nicht mehr bei Insomniac. Gestützt wurden diese Aussagen durch andere frühere Mitarbeiter.

"Ich habe eine zweistellige Liste von Frauen, die durch die Aktionen dieser Firma geschädigt wurden - einige so sehr, dass sie sich weigerten, überhaupt mit mir darüber zu sprechen", heißt es auf einem Account. "Insomniac hat die Karrieren großartiger Frauen zurückgehalten, ihnen keine andere Wahl gelassen, als das Unternehmen zu verlassen, und schützte Sextäter."

"Ich bin eine dieser Frauen und leide immer noch unter meiner Zeit dort", schreibt ein anderer Account auf Twitter.

"Wir waren uns der Vorwürfe bewusst, die heute in den Tweets eines ehemaligen Mitarbeiters erhoben wurden, und hatten zahlreiche Schritte unternommen, um sie anzugehen", schrieb Insomniac nach Bekanntwerden der Vorwürfe auf Twitter. "Aus rechtlichen und datenschutzrechtlichen Gründen werden wir nicht auf einzelne Anschuldigungen bezüglich bestimmter ehemaliger Mitarbeiter eingehen."

"Wir sind eine Arbeitsplatzfamilie, die Vielfalt, Inklusion, Repräsentation und Gleichheit immer gefördert hat. Wir werden dies weiterhin jeden Tag tun."

Jüngst hatte Techland die Zusammenarbeit mit Chris Avellone nach Vorwürfen wegen sexueller Übergriffe und Belästigungen beendet, ebenso gab Assassin's Creed Valhallas Creative Director Ashraf Ismail seinen Posten nach Vorwürfen über sein Privatleben auf.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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