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In Luigi's Mansion 3 auf Switch kämpft Marios Bruder noch mit einer leicht fummeligen Steuerung

Und tappt erneut in König Buu Huus Falle.

Stellt euch vor, ihr bekämt eine Einladung für ein Luxushotel. Frei aufs Haus, einfach so. Würdet ihr annehmen? Wäre die Verlockung nach einem entspannten Urlaub und faul die Füße hochzulegen zu reizend für euch? Klingt das alles viel zu schön, um wahr zu sein? Nun, das ist es auch, aber so leichtgläubig sind wohl unsere lieben Freunde Luigi, Mario, Peach und Co., denn als sie eine mysteriöse Einladung erhalten, ahnen sie noch nicht, dass statt Erholung pur ein neues Abenteuer auf sie wartet!

Im dritten Teil von Luigi's Mansion lockt König Buu Huu die Helden in eine Falle und es ist wieder mal an Luigi, sich erneut mit Professor I. Gidd zusammenzuschließen, um als Held wider Willen die tückischen Stockwerke des Spukhotels zu erkunden und seine Freunde zu retten. Bedeutet für euch: Schnallt euch euren Schreckweg über die Schultern, Geisterjäger, der Spuk geht wieder los!

Auf der gamescom war die kurzweilige Demo der E3 spielbar und die stellte binnen weniger Minuten die wichtigsten Neuerungen vor: Luigi kann mit dem neuen Schreckweg F-LU die Geister einsaugen, sie zu Boden werfen und seinen glibbrig-grünen Doppelgänger Fluigi beschwören. Der kam schon im Remake von Luigi's Mansion für den 3DS im Multiplayer vor und wird jetzt zum unerlässlichen Bestandteil des Spiels. Auf Knopfdruck taucht Fluigi auf und quetscht sich mal durch enge Öffnungen, läuft über spitze Stacheln oder überwindet Hindernisse, um an Geld, Schlüssel oder Lösungen für Rätsel zu kommen. Falls ihr Lust habt, zu zweit zu spielen, schlüpft der andere Spieler ebenfalls in die Rolle von Fluigi und steht euch zur Seite.

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Ebenfalls neu ist der Hulk-Loki-Move, falls ihr wisst, was ich meine. Saugt ihr Geister ein, lädt sich der Schreckweg auf und ihr könnt mit A die Geister auf den Boden donnern, um ihnen stärker zu schaden. Besonders effektiv ist das, wenn weitere Geister um euch herum schweben, denn mit dem Hin- und Herwerfen könnt ihr auch umstehende Geister erwischen und ihnen eins überbraten. Zugegeben: In der Demo, die den Anfang des Spiels zeigte, waren somit kleinere Geister kein Problem mehr und ihr schlittert nicht mehr kreuz und quer durch den Raum, bis diese eingesaugt sind. Das fehlte mir dabei allerdings tatsächlich und ich hoffe darauf, dass größere und stärkere Geister nicht so schnell platt sind.

Und noch eine Neuerung hat der Schreckweg. Um Fässer, Ritterrüstungen, und Hindernisse zu zerstören, verschießt ihr mit diesem Saugglocken und zieht an diesen - und schon zerfällt alles in kleine Teile und ihr kommt an Truhen ran. Nützlich ist das auch, wenn sich Geister hinter einem Schild verstecken. Grafisch erinnert das Spiel an seinen Vorgänger für den 3DS. Next Level Games bleibt seiner Liebe zum Detail treu und präsentiert hübsche HD-Texturen, die das Gruselschloss noch echter und unheimlicher wirken lassen.

König Buu Huu hat es einmal mehr auf euch abgesehen.

Nur die Standardsteuerung kam mir ein wenig fummelig vor, denn während man Luigi mit dem linken Stick steuert und mit A die Taschenlampe benutzt, muss man mit dem rechten Stick den Geisterjäger drehen und gerade das stellte sich in Gefechten als echt schwierig und umständlich heraus. Alternativ könnt ihr mit dem rechten Trigger die Taschenlampe benutzen und kommt so ohne große Probleme an alles heran, was ihr für den Kampf braucht.

Fazit der Demo? Macht Spaß, sieht hübsch aus und spielt sich flüssig. Wenn die Vollversion ebenso wird, was will man dann noch mehr?


Entwickler/Publisher: Next Level Games/Nintendo - Erscheint für: Switch - Preis: ca. 60 Euro - Erscheint am: 31. Oktober - Gespielte Version: Switch


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