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Metal Gear Solid: Peace Walker Interview

PSP Interview von Eurogamer-Team

16 Juli, 2009

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Auf der E3 selbst konnte Hideo Kojima keine detaillierten Mediengespräche führen. Aus diesem Grund hat Konami ihn nach der E3 intern zu dem auf der Messe angekündigten PSP-Titel Metal Gear Solid: Peace Walker befragt und seine Antworten nun für alle veröffentlicht.

Der Leiter von Kojima Productions und Operating Officer bei Konami spricht in dem Interview unter anderem über die Erwartungshaltung vor der E3, die Verbindung zur Anti-Kriegs- und Anti-Atomwaffen-Thematik und die Symbole auf der Website von Kojima Productions, die im Vorfeld der E3 für allerlei Spekulationen sorgten.

Konami: Ich bin sicher, dass viele Fans eine Ankündigung zu MGS5 von ihnen erwartet haben. Wann haben sie denn angefangen, an Peace Walker zu arbeiten?

Hideo Kojima: Eigentlich fasste ich den Entschluss mitten während der Arbeiten zu Portable Ops. Ursprünglich wollte ich das Projekt ganz in die Hände der neuen Generation von Entwicklern bei Kojima Productions legen. Doch dann spürte ich, dass es dafür noch etwas zu früh sei und entschloss mich, die Fäden selbst in der Hand zu behalten. Der Titel ist damit sozusagen ein Spiel mit der Klasse von MGS5. Ich habe das Design, die Produktion, die Regie und den Storyaufbau gemeinsam mit dem MGS4-Team betreut. Somit kann man sagen, dass Metal Gear Solid noch nicht zu Ende ist, die Metal Gear Saga geht weiter.

'Metal Gear Solid: Peace Walker' Screenshot 1

Hideo Kojima

Konami: Sie sagen seit vielen Jahren, dass Ihre Spiele vor allem um die Anti-Kriegs- und Anti-Atomwaffen-Thematik kreisen. Werden diese Themen auch im aktuellen Titel aufgegriffen?

Hideo Kojima: Absolut. In der Metal-Gear-Solid-Serie spielten diese Themen stets eine zentrale Rolle, da stellt Peace Walker keine Ausnahme dar. In einer Situation, in der ein Land von einem benachbarten Land angegriffen wird, ist die Konfliktlösung über Diplomatie stets der beste Weg. Trotzdem unterhalten selbst friedfertige Nationen ohne jede böse Absicht noch Armeen – einfach nur zur Abschreckung. Ich bin mir darüber bewusst, dass es zu diesem Thema die unterschiedlichsten Meinungen gibt, aber ich glaube, dass es die Aufgabe unserer Generation ist, Frieden über Dialog und Diskussion zu erreichen und zu wahren.

Was diese Aufgabe erschwert, ist sicher die Tatsache, dass die jüngeren Generationen in einer Zeit aufwachsen, in der andauernde Konflikte als "normal" empfunden werden. Das macht es natürlich schwieriger, solch eine friedliche Botschaft zu verbreiten. Jedoch habe ich die Hoffnung, die Spieler zum Nachdenken anzuregen und sich zu fragen, warum es heute noch Menschen gibt, die die Notwendigkeit von Armeen, militärischen Interventionen und Atomwaffen propagieren. Vielleicht können die Spieler durch das Spiel nachvollziehen, wie die Welt zu dem geworden ist, was sie heute ist.

Konami: Peace Walker ist erneut ein Tactical-Espionage-Action-Game. Können sie uns erklären, warum es für PSP erscheint?

Hideo Kojima: Das Spiel ist auf Stealth-Action ausgelegt. Ohne zu viele Details zu enthüllen, kann ich jetzt schon verraten, dass wir Features eingebaut haben, die nur auf der PSP umsetzbar sind – die Spieler dürfen gespannt sein. So wird sich der Titel etwas von den bisherigen Metal-Gear-Spielen unterscheiden. Die Story ist so ausgelegt, dass sie etliche Male durchgespielt werden kann. Es gibt unzählige Herausforderungen, und ich denke, dass die Spieler von der langen Spielzeit wirklich beeindruckt sein werden. Erinnern Sie sich zum Beispiel an die Szene am Ende des Peace-Walker-Trailers, in dem der Karton benutzt wird?

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Kommentare: 1-3 von 3 gesamt

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Kadaj
16/07/09 @ 14:56
#1
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er ist halt der beste und sieht stylish aus :P
Jenson
16/07/09 @ 22:53
#2
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Der Mann hat Humor. Er weiß genau wie sein "Did you like it?" ankommt. Und deshalb verwendet er es auch immer. Ansonsten bis auf deine Frage IMO ein sehr schwaches Q/A. Aber was will man von einem offiziellen Q/A auch erwarten? Nix.
Zerodyne
18/07/09 @ 02:11
#3
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jeder hätte natürlich lieber ein Game für PS3, ich auch... aber besser als nix, meine vorfreude hält sich allerdings zurück.
das interview ist wirklich wenig aufschlussreich und zu der auflösung mit dem countdown, da geb ich lieber kein kommentar zu ab

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