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Analyst bekräftigt erneut Prognose über kostenpflichtiges Online-Call-of-Duty

Activisions Dementi in neuem Licht

Die Analysten von Wedbush Morgan gehen trotz des jüngsten Dementis von Activisions Publishing CEO Eric Hirshberg weiterhin davon aus, dass Call of Duty monetarisiert wird - und zwar schon sehr bald.

Allerdings handele es sich dabei um einen "second tier Online-Multiplayer" – also offenbar ein Nebenprodukt, das parallel zu den "großen" Spielen der Reihe existieren kann. Dies erzählte ein Sprecher von Wedbush Morgan gegenüber Kotaku.

"Activision bleibt unser sicherster Tipp, vor allem wegen des Potenzials der Firma, eine zweite Stufe des Online-Multiplayers von Call of Duty zu erschaffen und monetarisieren. Wir erwarten, dass dies im ersten Quartal 2011 eintritt."

Der doch arg eingegrenzte Zeitraum weist jedenfalls darauf hin, dass die Leute von WMS etwas wissen – oder zu wissen glauben – von dem wir noch keine Ahnung haben.

Nachdem Activision in der Vergangenheit bereits selbst gesagt hatte, dass man darüber nachdenke, die Online-Features von Call of Duty zu monetarisieren sprangen später im Jahr 2010 einige Analysten mit konkreteren Vermutungen auf diesen Zug auf. Nur um natürlich ein Dementi von Activisions Publishing CEO Eric Hirshberg zu ernten.

Im Licht eines "Nebenproduktes" des Franchises machen Hirshbergs Aussagen allerdings schon wieder etwas mehr Sinn:

"Das Erlebnis, das man direkt aus der Schachtel bekommt, sich mit der Online-Community zu verbinden und Call of Duty zu spielen, ist absolut integraler Bestandteil der Erfahrung und wir werden nie Geld dafür nehmen", versprach Hirshberg im November.

Was also, wenn gar keine "Schachtel" im Spiel ist?

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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