Gears of War 3

For the Horde

Gears of War 3. Deutschland. Ungeschnitten. Ab 18. FUCK YEAH! Zugegeben, als Microsoft zum Event nach München lud und von einer Überraschung sprach, wusste ich nicht, was ich erwarten sollte. Selbst als ich direkt vor dem Club stand, in dem das ganze Spektakel stattfand, wollte man noch nichts verraten. Und ja, diese Überraschung ist Microsoft wirklich geglückt. Dass Gears of War 3 tatsächlich ohne Einschnitte auf den deutschen Markt kommt, hätte wohl niemand gedacht. Aber dann wiederum rechnete auch keiner mehr damit, dass Duke Nukem Forever noch erscheinen würde. Aber die Geschichte kennt ihr ja.

Passend dazu durften wir dann auch gleich selbst Hand ans Spiel anlegen. Leider nicht an die Kampagne von Epics Third-Person-Shooter, stattdessen stand "nur" der überarbeitete Horde-Modus auf dem Programm. Zu dem lässt sich in aller Kürze sagen: Grundsätzlich funktioniert er so, wie man es aus dem Vorgänger kennt. Bis zu fünf Spieler bekämpfen gemeinsam insgesamt zehn Runden lang anstürmende KI-Gegner, bis am Ende schließlich die Boss-Welle mitsamt fieser und alles andere als einfach zu knackender Locust-Königin aufs Schlachtfeld marschiert. Stumpfes Draufballern von allen Seiten bringt hier nicht wirklich etwas. Vorab schon mal viel Spaß dabei, wenn ihr es später im fertigen Spiel mit ihr aufnehmt.

Während ihr also zuvor Runde für Runde genüsslich die feindlichen Horden auseinandernehmt, verdient ihr euch im Gegenzug nicht nur Erfahrungspunkte, mit denen ihr wiederum in eurem allgemeinen Level aufsteigt, sondern auch Bares für Abschüsse, Assists und andere Leistungen, beispielsweise mehrere Kills in schneller Folge. Die Kohle braucht ihr auch, um euch entsprechend auszurüsten.

Einerseits hätten wir da natürlich Waffen, Granaten oder auch Munition. Die Schießeisen liegen üblicherweise auf den Schlachtfeldern herum, also stellt ihr euch einfach daneben und haltet kurz den Y-Button gedrückt, um das gute Stück zu erwerben. Mit dabei ist alles, was man so aus dem Gears-Arsenal kennt, etwa der Boomshot, der Torque Bow oder der Hammer of Dawn.

Selbstverständlich könnt ihr euch aber ebenso beim Arsenal der Locust-Horde bedienen und ihre Waffen und die passende Munition dazu für lau aufsammeln, wenn ihr denn wollt. Und wenn es mal hart auf hart kommt, habt ihr schließlich immer noch die Kettensäge an eurer Lancer. Immer wieder ein blutiges Vergnügen.

Indem ihr wenig Geld für Waffen ausgebt, spart ihr eure Kohle für andere Sachen, etwa die neuen Objekte, die ihr zu Anfang einer jeden Runde errichten könnt. Dabei handelt es sich um verschiedene hilfreiche Maßnahmen zur Abwehr der Locust. Ihr könnt beispielsweise Barrikaden errichten, die insbesondere die neuen, kleinen und explosiven Locust-Viecher davon abhalten, schnell zu euch zu kriechen und sich in die Luft zu sprengen. Außerdem gibt es noch Geschütze, die ihr selbst bedienen könnt, wie auch voll automatische Sentry-Guns, die Feinde selbstständig aufs Korn nehmen.

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (16)

Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (16)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading