THQs Rubin: Wir brauchen unser eigenes Skyrim oder Red Dead Redemption

Neuer Chef des Publishers glaubt, dass Saints-Row-Entwickler Volition noch besser sein kann.

Ein schlechtes Spiel war Saints Row: The Third wahrlich nicht. Dafür sprechen neben den durchweg guten Kritiken auch die über vier Millionen verkauften Exemplare. Aber dennoch glaubt THQs neuer Präsident Jason Rubin, dass THQ und auch Volition es besser können.

"Warum konnte es kein Red Dead Redemption oder Skyrim sein?", so Rubin in puncto Verkaufszahlen. "Ich schaue mir den Titel an und sage, 'Wen interessiert es, was es ist oder wie es zu dem wurde, was es ist? Dieses Team kann etwas machen, das nicht peinlich ist", erklärt er gegenüber Polygon.

Damit meint er allerdings nicht, dass das Team peinlich sei. Im Gegenteil: Er selbst liebt Saints Row: The Third und glaubt, dass das Team zu noch mehr fähig. Dieser Teil des Satzes bezieht sich stattdessen auf den Interviewer, der es nach eigenen Aussagen nicht gespielt hat, weil es ihm peinlich wäre, wenn sein Sohn oder seine Frau íhn dabei erwischen.

"Es funktioniert bei South Park, aber ich bin nicht sicher, ob es irgendwo anders funktioniert", so Rubin im Hinblick Waffen wie den lilafarbenen Dildo. "Ich glaube nicht, dass sie [Volition] sich dafür entschieden haben, weil ihnen alle Optionen offen standen. Es war das Umfeld zu dieser Zeit. Ich weiß, dass ich das ändern kann."

Was andere Marken des Publishers betrifft, arbeitet Rubin zufolge eine "angemessene Zahl an Teams und Personen" an Guillermo del Toros InSane. Außerdem findet er Darksiders 2 zwar "sehr interessiert", ist aber auch der Meinung, dass er das Team dazu bringen kann, "andere sehr interessante Spiele zu machen".

Über das neue Spiel von Patrice Desilets will man sprechen, wenn man dazu bereit ist.

"Ich möchte einzigartige Dinge machen, allerdings auch nicht eine Menge einzigartiger Dinge", sagt er. "Ich will eine kleine Zahl sehr zielgerichteter, durchdachter, gut finanzierter und ausgeführter Titel haben, die einen bestimmten Platz im Markt einnehmen und das Potential zu mehr haben."

Man wolle sich eher auf eine kleine Zahl von Spielen konzentrieren und sicherstellen, dass man ausreichend Geld zur Finanzierung hat, damit die Entwickler nichts überstürzen müssen.

"Ich interessiere mich wirklich nicht dafür, wie wir in diese Situation gelangt sind. Hier sind wir nun und ich glaube, das Unternehmen befindet sich in einer starken Position."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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