DICE' Troedsson: 'Es geht um den Spaß, nicht um das Geschäftsmodell'

Unternehmen sollten sich wieder mehr auf den Spaß konzentrieren, außerdem verteidigt er BF3 Premium.

Nach Ansicht von DICE' General Manager Karl Magnus Troedsson sollte sich die Industrie wieder mehr auf den Spaß und weniger auf Geschäftsmodelle konzentrieren - gleichzeitig verteidigte auch den Premium-Service von Battlefield 3.

"Es geht um Spiele, um Unterhaltung und den Spaß", so Troedsson im Rahmen der GDC Europe. "Nicht um das Geschäftsmodell, nicht um die Plattform, die wir aufbauen, sondern darum, wie viel Spaß die Spieler beim Spielen haben. Und dieser Gedanke zieht sich wie ein Faden durch die Vergangenheit unseres Unternehmens."

DICE selbst feiert übrigens seinen 20. Geburtstag und Troedsson blickte ein wenig zurück auf die Vergangenheit, als man in den 90ern als relativ kleines Team anfing und nun an einem der prominentesten Franchises der Industrie arbeitet.

Gleichzeitig hat DICE im Laufe der Jahre verschiedene Geschäftsmodelle ausprobiert, etwa bei Battlefield Heroes, Battlefield Play4Free oder Battlefield 1943. Zuletzt startete ein Premium-Service für Battlefield 3, der von einigen Seiten kritisiert wurde. Auf der GDC Europe sprach Troedsson darüber, ob einige Geschäftsmodelle den Spaß in bestimmten Spielen mindern oder Spieler ausschließen können.

"Wir müssen einfach darüber nachdenken können. Wir können das nicht einfach ignorieren, denn sonst existiert die Firma in Zukunft vielleicht nicht mehr", sagt er. "Wenn ihr euch die Premium-Server anschaut, die wir jetzt haben, würde ich sagen, dass diese definitiv nicht den Spaß mindern."

"Es gibt einige Premium-Features, die die Käufer bekommen und andere wiederum nicht. Und natürlich können sie der Meinung sein, dass sie außen vor bleiben und vielleicht sind sie enttäuscht, aber ich denke, das Argument, dass es den Spaß mindert, ist nicht korrekt."

"Es gibt Dinge, die wir ausprobieren, uns anschauen, wir probieren herum und optimieren es", erklärt er. "Zum Beispiel bei den Dedicated Servern auf den Konsolen. Es gab einen großen Aufschrei in der Community, weil es nach dem Start des Programms auf den Konsolen keine Dedicated Server von uns gab. Wir haben das gesehen und geändert. Manchmal tun wir etwas und müssen uns dann wieder in die entgegengesetzte Richtung bewegen."

"Geschäftsmodelle werden kommen und gehen, Plattformen werden geboren und sterben", so Troedsson abschließend. "Liegt die Zukunft in dedizierter Hardware oder im Streaming aus der Cloud? Es spielt keine Rolle. Wenn ihr großartige Unterhaltung bietet und tolle Spiele erschafft, werden diese all das umfassen, jedweden Übergang überleben. Denn eines ist sicher: Die Dinge werden sich verändern."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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