Microsoft hofft weiter darauf, digitalen Spieletausch zu ermöglichen

Auch das Family Sharing soll "zur rechten Zeit" zurückkehren.

Microsoft hofft weiterhin, den Spielern irgendwann zu ermöglichen, ihre digitalen Spielekäufe mit anderen Usern zu tauschen oder sie zu verleihen. Wie Microsofts Xbox Director Albert Penello verriet, will das Unternehmen nach Möglichkeit einige der Funktionen zurückbringen, die seinerzeit gemeinsam mit dem kontroversen täglichen Online-Zwang aus dem Konzept flogen.

"Wir versuchten, die Möglichkeit zu implementieren, digitale Spiele mit Freunden zu Tauschen oder zu verleihen", so Penello im Gespräch mit GameSpot. "Das ist etwas, das niemand anderes machte."

"Ich glaube, rückblickend haben sich die Leute beruhigt und mittlerweile über einige der Dinge nachgedacht, die wir damals gesagt haben. Sie fangen an zu begreifen, 'Wow, sie wollten es tatsächlich erlauben, [diese Spiele] zu tauschen und verkaufen', was andere digitale Ökosysteme nicht wollen", findet Penello.

Ich glaube, wir müssen das tun. Das muss Teil des Erlebnisses sein. Im Moment konzentrieren wir uns auf den Konsolenstart und haben unser Programm wieder auf Discs verlagert, denn das ist es, was die Kunden wollten."

Teil dieses Wunsches sei Penello zufolge auch, das Family-Sharing von Spielen wieder einzuführen, sodass ein kleines Netzwerk an Leuten auf dieselbe Spielebibliothek zugreifen kann.

"Ich bekomme viele Mails, die sagen, 'bringt bitte das Family Sharing zurück', ich würde gerne herausfinden, wie wir das bewerkstelligen können. Ich finde immer noch, es war eine gute Idee. Vielleicht war es etwas zu früh für einige Leute, aber ich bin überzeugt, da steckten einige gute Ideen drinnen. Und wir bringen es zurück, wenn die Zeit reif ist."

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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