David Braben: "Elite: Dangerous wird niemals fertig sein."

"Es wird sich immer weiterentwickeln."

Endloses Spiel - endlose Entwicklung? Nach Ansicht von David Braben werden die Arbeiten an Elite: Dangerous immer weitergehen, da noch so viel zu tun und so viele Gameplay-Möglichkeiten zu entdecken seien. Das scheint ihn jedoch nicht sonderlich zu beunruhigen. Im Gegenteil.

Dies zumindest entgegnete er Eurogamer.de, als wir ihn fragten, ob er sich vorstellen könnte, das Projekt in Sachen Content jemals als abgeschlossen zu bezeichnen und sich nur noch auf technischen Support zu beschränken.

"Nein, ich glaube es wird sich über die Zeit weiterentwickeln. Ich kann mir nicht vorstellen, zu sagen, jetzt ist es fertig", verriet er uns im am gestrigen Donnerstag. "Es gibt so viel zu ergründen. Sobald das Spiel herauskommt, schauen wir uns Wege an, es zu erweitern."

"Es gibt so viele Wege, es zu erweitern. Sowohl in Sachen Reichhaltigkeit der Inhalte, aber auch, was Features angeht. Planetenlandungen etwa, die Fähigkeit, aus seinem Pilotensessel aufzustehen und im Raumschiff herumzulaufen und an Bord anderer Schiffe zu gehen", erzählt er.

"Wir wollen auch ermöglichen, Schiffe zu kommandieren anstatt sie selbst zu steuern, sodass man mit der Zeit viel größere Schiffe haben und kontrollieren kann. Und wir haben bereits über die Möglichkeit gesprochen, kleinere Schiffe im Rumpf seiner Anaconda oder dergleichen zu transportieren."

Klingt nach einer Lebensaufgabe. Wird er so jemals wieder Gelegenheit bekommen, etwas anderes als Elite: Dangerous zu machen?

"Frontier Developments ist schon eine ziemlich große Firma, wir machen schon jetzt viele Sachen parallel und haben das schon immer so gemacht. Ich persönlich finde, Elite ist eine wundervolle Sache, in die ich weiter involviert bleiben will."

"Es ist die Erfüllung eines Traums - was wir nicht alles ergründen können. Ob es nun das Ausmodellieren von mehr und mehr Planetenoberflächen ist, mehr und mehr Interaktionen, oder reichhaltigere Missionsstrukturen. Alleine die Möglichkeit der Leute, sich im Spiel zu begegnen, eröffnet so weite Horizonte und technische Herausforderungen, die das Spiel so erfüllend und aufregend machen."

Das volle Interview mit der Entwicklerlegende lest ihr am kommenden Montag. Bis dahin lest ihr vielleicht unsere News darüber, wie sehr David Braben die Entwicklung von Frontier und First Encounters frustrierte.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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