Manch einer mag sich gefragt haben, warum Bethesda ein Remaster von Skyrim veröffentlicht und nicht zum Beispiel vom älteren Oblivion oder gar Morrowind.

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Der Grund ist nach Angaben von Bethesdas Marketingchef Pete Hines relativ einfach: Es wäre weit mehr Arbeit gewesen.

„Oblivion ist zehn Jahre alt. Die für die Engine, Technologie und all die anderen Dinge, die wir tun wollten, nötige Arbeit, die bei einem Remaster erforderlich ist, wäre ziemlich signifikant gewesen. Es ist nicht unmöglich, wäre aber eine gewaltige Herausforderung. Wir hatten im Grunde die Wahl, ein komplett neues Spiel oder eben Skyrim zu machen", so Hines gegenüber Gamespot.

Er erinnert auch noch mal daran, dass das Team Skyrim bereits als technische Übungsaufgabe auf die Xbox One portiert hatte, der Grundstein wurde also quasi schon gelegt.

„Es schien einfach ein viel klarerer Weg zu sein. Es war das erfolgreichste Spiel, das wir vor Fallout 4 veröffentlicht hatten, eine gewaltige Zielgruppe existiert also bereits."

Was den Mod-Support auf PC und Konsolen betrifft, will man es so handhaben wie bei Fallout 4. Allerdings können nicht einfach alte Mods verwendet werden, sie müssen mit dem neuen Creation Kit nochmals erstellt und dann auf Bethesda.net veröffentlicht werden, damit sie auf den Konsolen verfügbar wären. Das liegt unter anderem daran, dass das Remaster als 64-bit-Version läuft, Mods für die alte Version müssen also entsprechend angepasst werden.

Die Special Edition von Skyrim erscheint am 28. Oktober 2016 für PC, Xbox One sowie PlayStation 4, wobei PC-Spieler das Ganze als kostenloses Upgrade erhalten. Die Konsolenversionen sind hier vorbestellbar.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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