XCOM 2: Die Long-War-2-Mod soll auch Casual-Spieler ansprechen

Auf den höheren Schwierigkeitsstufen aber dennoch fordernd sein.

Nach der Ankündigung der Long-War-2-Mod für XCOM 2 haben sich unsere englischen Eurogamer-Kollegen mit Lead Designer John Lumpkin unterhalten und ihm ein paar neue Details dazu entlockt.

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Pavonis Interactive (früher Long War Studios) arbeitet demnach schon seit einer Weile mit Firaxis zusammen, noch bevor XCOM 2 überhaupt erschien.

„Wir stehen regelmäßig mit dem XCOM-Team von Firaxis in Kontakt. Sie waren eine große Hilfe für uns, wenn wir uns mit dem Code beschäftigt haben, neue Maps entwickelten und solche Sachen", sagt er.

Die Long-War-Mod für XCOM: Enemy Unknown machte die Kampagne des Spiels nicht nur länger, sondern bot euch neues Equipment, weitere Fähigkeiten und zusätzliche Alien-Designs. Beim Nachfolger ist es ähnlich.

„Allgemein gesagt besteht unser Ziel darin, die Geschichte von XCOM 2 auf unsere eigene Art und Weise zu erzählen. Wir führen das Spiel in eine bestimmte Richtung, wie wir es auch schon bei XCOM: Enemy Unknown getan haben. Wir streben nach einer erweiterten Kampagne, bei der ihr ständig auf dem schmalen Grat zwischen Sieg und Niederlage wandelt. Wie beim ursprünglichen Long War haben wir eine Menge mehr Probleme für die Spieler hinzugefügt, aber auch viele neue Werkzeuge, um sie zu lösen. Diesmal werden sie aber stark durch die Guerillakrieg-Thematik des Spiels beeinflusst."

Das Ganze soll weiterhin eine Herausforderung bleiben, schließlich ist die Long-War-Mod dafür bekannt, aber auch Spieler, die mehr dem Casual-Bereich entstammen, möchte man ansprechen.

„Das ursprüngliche Long War hatte die DNA einer Hardcore-Mod. Und obwohl wir uns bemühten, es für eine breitere Spielergruppe zugänglich zu machen, nachdem die Popularität stieg, behielt es doch seinen Ruf als sehr herausfordernde Mod. Diesmal wollen wir mehr Leute ansprechen, indem wir die niedrigeren Schwierigkeitsgrade von Long War 2 zugänglicher für Casual-Spieler gestalten, die ebenfalls eine erweiterte Kampagne erleben wollen", erklärt Lumpkin.

„Diese Schwierigkeitsgrade sind vermutlich noch immer schwieriger als das unmodifizierte Spiel, nämlich im Hinblick darauf, dass wir einige Mechaniken hinzugefügt haben, die der Spieler erst mal verstehen und meistern muss. Aber das Gameplay verzeiht einem mehr, während man noch die Grundlagen lernt. Und nur damit ihr keine falsche Vorstellung bekommt: Selbst erfahrene Spieler werden auf den höheren Schwierigkeitsstufen sehr wahrscheinlich verlieren."

Interne Tester haben die Kampagne laut Lumpkin nach ungefähr 100 bis 120 Missionen abgeschlossen. Das seien zwar nicht so viele Missionen wie im Vorgänger, aber man ist dennoch überzeugt, somit eine gute Zahl gefunden zu haben.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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