Nach den Niederlanden hat jetzt auch Belgien Lootboxen als Glücksspiel deklariert.

Die Belgian Gaming Commission schaute sich Star Wars Battlefront 2, FIFA 18, Overwatch und Counter-Strike: Global Offensive und kam zu dem Schluss, das nur Battlefront 2 nicht gegen die Glücksspielgesetze des Landes verstößt - und das nur, weil EA das System mittlerweile geändert hat.

Man bezeichnet die Lootboxen in FIFA 18, Overwatch und CS:GO als Glücksspiel, wodurch sie unter die Glücksspielgesetze des Landes fallen.

Einem Statement von Justizminister Koen Geens zufolge sind die drei genanten Titel daher illegal und man fordert die Entfernung der Lootboxen.

Ist das nicht der Fall, riskieren Publisher "eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren und eine Geldstrafe von bis zu 800.000 Euro". Sind Minderjährige involviert, können sich diese Strafen verdoppeln.

Eine besonders wichtige Rolle spielt der Einfluss, den Lootboxen auf Jugendliche ausüben. Man könne nicht erlauben, dass Jugendliche und Kinder mit solchen Systemen in Kontakt kommen, sagt Geens.

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Er möchte Gespräche mit Publishern und Entwicklern führen, um herauszufinden, wer für die Entfernung zuständig ist.

"Wir haben bereits zahlreiche Schritte unternommen, um Minderjährige und Erwachsene unter anderem gegen den Einfluss von Glücksspielwerbung zu schützen. Daher müssen wir auch sicherstellen, dass Kinder und Erwachsene nicht mit Glücksspielen konfrontiert werden, wenn sie in einem Videospiel nach Unterhaltung suchen", erklärt er.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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