Gears of Wars CliffyB will "NIE WIEDER" ein Videospiel machen

Aus die Maus.

Cliff Bleszinski hat bestätigt, dass er nie wieder ein Videospiel machen wird.

Mit der Schließung von Boss Key im Mai dieses Jahres sagte Bleszinski noch, dass er "eine Auszeit nehmen und nachdenken" werde, versicherte aber in der gleichen Nachricht, dass "Videospiele immer Teil" vom ihm sein würden und er hoffe, "eines Tages etwas Neues zu machen."

Das klingt jetzt deutlich anders, als er diese Woche auf Twitter auf folgende, mittlerweile gelöschte Nachricht antwortete (via GamesIndustry.biz: "jetzt zahlt ihr den Leuten das Geld nicht zurück, das sie für eure Spiele ausgegeben haben, damit ihr weiter Content produziert. Zu Gears of War Zeiten habe ich zu Cliff aufgeschaut und es ist traurig zu sehen, wo du jetzt steht. Ich wünschte, du kämst zurück, aber all das Geld ist nun verschwendet."

Das kam bei Cliffy B, wie er damals genannt wurde, nicht gut an. "Ich verstehe, dass du traurig bist, aber gute Güte, diese Sorte Scheiße ist ein weiterer Grund, weshalb ich NIE WIEDER ein Videospiel machen werde". Er habe auch Monate nach der Schließung des Studios in die Rente und Versicherung seiner Angestellten eingezahlt, damit diese sich um ihre Familien kümmern konnten.

Das führte zu einer hitzigen Diskussion mit dem früheren Boss Key Animator Zach Lowery, der andere Erinnerungen an die Schließung des Studios hatte. "Hmmm, meine Abfindung lief nur drei Wochen lang ... die Monate müssen im Ruhestand kürzer geworden sein", tweetete er.

Bleszinski gestand daraufhin eventuell übertrieben zu haben, glaube aber, dass er das Richtige getan habe. Danach erinnerte er Lowery an einen gemeinsamen Ausflug nach New Orleans auf Kosten des Studios.

Bleszinski betonte, dass er und Lowery sich nur neckten. Ein anderer Twitter-User speicherte den Austausch als Twitter Moment, woraufhin Bleszinski entgegnete: "Ja, du bist ein Arsch. Ist ja auch egal, dass ich noch gestern Nacht einen ehemaligen Angestellten einem damaligen Kollegen empfahl. AUSSERDEM kommen Zach und ich immer noch gut miteinander aus und necken uns nur."

Bleszinski war lange einer der wichtigsten Designer bei Epic und wurde vor allem zu Zeiten von Gears of War zum Aushängeschild des Studios. Seine Versuche, mit dem mehr als ordentlichen Arena-Shooter Lawbreakers und dem Battle Royale Radical Heights, das ich verdammt gerne mochte, mit einem eigenen Studio Fuß zu fassen, scheiterten jedoch. An der Qualität hat's eigentlich nicht gelegen.

Bleszinski sagte damals zur Schließung: "Ab heute existiert Boss Key Productions nicht mehr. Vor vier Jahren machte ich mich daran, ein Weltklasse-Spielestudio zu eröffnen und heuerte einige der besten Talente dieser Branche an. Sie arbeiteten unermüdlich an qualitativ hochwertigen Produkten und obwohl wir unsere Auf und Abs hatten, glaube ich, dass wir Spaß dabei hatten."

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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