Monster Hunter World Boss ist "glücklich und stolz" über Nachahmer wie Dauntless

Die aufrichtigste Form der Schmeichelei, oder?

Im Licht des jüngsten Erfolges des kostenlosen Monster Hunter Klons Dauntless - zehn Millionen Spieler standen auf dem Zähler, als ich das letzte Mal nachschaute - könnte man denken, der Erfinder des Konzepts grämte sich ein wenig darüber. Aber weit gefehlt, für den Executive Director von Monster Hunter World, Kaname Fujioka, sind Nachahmungen offenbar die viel zitierte aufrichtigste Form der Schmeichelei.

Im Interview mit Polygon wurde der Punkt angerissen:

"Ich bin komplett glücklich und stolz, zu sehen, dass unser Spiel groß genug geworden ist, dass die Leute sich davon für ihre eigenen Titel inspirieren lassen", so Fujioka.

"Ich meine, wir als Schöpfer werden von all den Spielen inspiriert, die wir spielen. Ich bin definitive nicht Traurig oder sauer darüber, dass das hier passiert. Es ist der Beweis, dass Monster Hunter World etwas Globales ist, den auch Dauntless ist ein globales Spiel."

Und vor allem ist dieses Phänomen für Fujioka nicht neu. Schließlich gab es ja auch God Eater und Toukiden.

"In der Vergangenheit, als Monster Hunter in Japan auf der PSP groß war, kamen dort zum Beispiel viele andere Monster-Hunter-artige Spiele auf der PSP heraus. Die waren hier im Westen nur nicht so bekannt", fügt er hinzu.

"Die Leute nahmen schon immer Inspirationen aus unseren Spielen mit und nutzten sie als Basis für ihre eigenen Schöpfungen. Ich glaube, das geht in der Ära von Monster Hunter World einfach nur weiter."

Unbeirrt von Nachahmern marschiert Monster Hunter World weiter auf den Release seiner großen Erweiterung Iceborne zu, die passenderweise im Winter erscheinen soll.

Schon dieses Wochenende findet eine Beta dazu statt.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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