Nintendo will sich in Zukunft mehr auf neue Spieleserien konzentrieren

Frischer Wind weht im Hause Nintendo.

  • Nintendo will zukünftig mehr neue Franchises auf den Markt bringen
  • Bisher hat das Unternehmen Ressourcen hauptsächlich in seine beliebten Serien gesteckt
  • Mit neuen Innovationen will sich Nintendo besser auf dem Markt behaupten können

"Auf zu neuen Ufern" lautet das Motto von Nintendo, denn das Unternehmen lässt verlauten, dass es sich in Zukunft vermehrt auf die Schöpfung neuer Spieleserien konzentrieren will. Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa sagte, dass das Unternehmen in den nächsten Jahren mehr in neue Spielereihen investieren wird.

Bisher hat der japanische Entwickler eine riesige Sammlung an Franchises angehäuft, die jedoch alle ihre Wurzeln in den 1980ern und 90ern haben. Viel Neues ist seitdem nicht dazugekommen, denn Nintendo hat viel daran gesetzt, die beliebten Reihen weiterzuentwickeln. Mit dieser Tradition will das Unternehmen nun brechen.

Da in den letzten 20 Jahren mit Pikmin (2001), Animal Crossing (2005), Wii Sports (2006) und Splatoon (2015) nur wenige komplett neue Spielereihen eingeführt wurden, will Nintendo seinen Kurs ändern und frischen Wind in die alten Segel pusten.

Furukawa betonte in einem japanischen Interview mit Nikkei (danke, VGC), dass der Switch-Hersteller weiterhin innovativ sein müsse, um seine Relevanz auf dem zunehmend wettbewerbsintensiven Home-Entertainment-Markt zu erhalten.

"Mit der Ausweitung der Zeit, die zu Hause verbracht wird, vergrößert sich die Bandbreite von 'Unterhaltung' als Konsumobjekt", sagte der Präsident. "Spiele sind keine Lebensnotwendigkeit. Damit sich Kunden in ihrer endlichen Zeit für Spiele entscheiden, müssen sie interessant sein. Der Wettbewerb ist hart und ich bin nicht optimistisch."

"Ich selbst betrachte und studiere verschiedene Formen der Unterhaltung. In Zukunft werden wir uns darauf konzentrieren, neue Spielserien zu entwickeln, aber auch Longseller wie Mario und Zelda."

Im selben Interview bestätigte Furukawa, dass Nintendo über neue Hardware nachdenkt. "Wir entwickeln ständig Ideen für die neuen Konsolen, die der Markt erwartet, aber es gibt einige Dinge, die wir aufgrund von Technologie- und Kostenbeschränkungen jetzt nicht machen können", sagte er.

Die Switch ist laut Angaben von Nintendo in der Mitte ihres Lebenszyklus angekommen und soll auch noch weitere vier Jahre auf dem Markt überleben. Seit einigen Monaten brodelt die Gerüchteküche rund um ein Nachfolgemodell für die Switch.

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Melanie Weißmann

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