Hearthstone erhält Classic-Modus mit dem Kartenset aus 2014

Leeeeeeeroy Jeeeeeeeenkins!

  • Hearthstone erhält einen Classic-Modus, der es euch erlaubt, mit den 240 Karten aus 2014 zu spielen
  • Nostalgische Gefühle sind vorprogrammiert
  • Auch alle Balancing-Änderungen sind auf den Stand von 2014 zurückgesetzt

Hereinspaziert in den Blizzard-Pub für eine kleine Runde klassisches Hearthstone. Für alle Kartenspiel-Veteranen und Nostalgie-Fans hat sich Blizzard was ganz Besonderes ausgedacht. Das 240-Karten-Set aus dem Jahr 2014 kommt zurück ins Spiel und lässt euch das gute, alte Hearthstone von damals erleben.

Also ganz ohne das viel zu schnelle Rausrotieren von Sets, von denen ihr nicht mal die Hälfte aller Karten besitzt und schon wieder für die nächste Expansion sparen müsst und ohne Schnick-Schnack-Effekte von heute und den letzten Jahren.

Das "Classic"-Format, mit dem Blizzard bereits WoW einen nostalgischen Anstrich gab, wird nun auch auf das hauseigene Kartenspiel überführt. Lust, noch einmal den "Verrückten Bomber", "Azurblauer Drache" oder den "Akolyth des Schmerzes" auszupacken, ohne dafür in den "Wild"-Modus wechseln zu müssen? Ich für meinen Teil bin absolut bereit für die 2014er Meta.

Mit dem nächsten Patch könnt ihr euch sieben Jahre in die Vergangenheit katapultieren lassen und das langsame Hearthstone von früher ganz gemütlich genießen. Hearthstone-Classic stellt euch all eure gesammelten Basic-, Classic- und Hall-of-Fame-Karten für den Deckbau zur Verfügung und befindet sich auf dem Stand von Patch 1.0.0.5832 - für alle, die mit dieser Zahl nichts anfangen können (auch ich musste noch mal nachlesen), das ist der Patch vom März 2014, in dem Blizzard einige "wichtige Änderungen" vorgenommen hat.

Alle Balancing-Änderungen, die nach Juni 2014 vorgenommen wurden, werden im Classic-Format rückgängig gemacht. So kostet der legendäre "Leeroy Jenkins" nur vier Mana und nicht sechs und der "Heilige Pein" darf auch wieder ins Gesicht des Gegners gehen. Kosmetische Änderungen aus den Folgejahren bleiben jedoch bestehen. Weitere Informationen zum klassischen Format lest ihr im Hearthstone-Blog.

Eine Zeit lang habe ich sehr intensiv Hearthstone gespielt (ohne nennenswerte Erfolge) und hatte viel Spaß beim ständigen Adaptieren meiner Taktik und dem Bauen und Verbessern meiner Decks. Leider hat mich Blizzards Kartenspiel immer weiter frustriert, da die spielbaren Sets so schnell gewechselt haben, dass ich ohne Geldausgaben nicht mehr hinterherkam und kaum ein brauchbares Deck zusammenbasteln konnte.

Mit dem Classic-Modus könnte meine alte Liebe zu Hearthstone womöglich wieder entflammen - auch wenn es vielleicht nur kurz sein sollte. Aktuell zocke ich ganz gerne Legends of Runeterra. Eine angenehme Alternative zu Blizzards Kartenspiel aus dem League-of-Legends-Universum, die ein wenig mitfühlender mit den Geldbeuteln seiner Fans umgeht. Jetzt dürfen sich die beiden Titel um meine Gunst streiten.

Gebt ihr dem klassischen Format von Hearthstone eine Chance? Oder war euch die Meta 2014 zu langsam? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (2)

Über den Autor:

Melanie Weißmann

Melanie Weißmann

News-Redakteurin  |  Melancholia_Mel

Melanie ist meist online am PC zu finden. Neben Multiplayern und Meer mag sie Alliterationen und dumme Wortspiele. Gelegentliches Lego-Bauen hilft ihr beim Abschalten.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (2)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading