Kein Publisher wollte BioShock

Auswirkungen von System Shock

Kaum zu glauben, aber wahr. Für 2K Boston - ehemals Irrational Games - war es alles andere als einfach, einen guten Publisher zu finden, der ihren Shooter BioShock vertreibt. Laut Senior Designer Joe McDonagh hat Ken Levine jahrelang versucht, einen entsprechenden Partner zu finden.

Im Dezember 2004 kam dann McDonagh zu Irrational Games. Seine erste Aufgabe war es, einen Publisher für BioShock zu finden. Einer davon habe das Spiel später sogar gegenüber einem Freund von ihm als "einen weiteren verdammten Ego-Shooter für den PC" bezeichnet, "der sich 250.000 mal verkauft."

Ein Grund für die Skepsis vieler Publisher war wohl System Shock II. Keine Frage, spielerisch gab es dort wenig zu meckern, aber leider verkaufte sich der Titel nicht allzu gut, was wiederum mögliche Interessenten abschreckte. "Man wird nicht gefeuert, wenn man keine Risiken eingeht. Diese Mentalität treibt die Spieleindustrie in eine kreative Sackgasse", so McDonagh.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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