PUBG Corporation äußert sich zum Verbot von PUBG Mobile in Indien

Und beendet die Geschäftsbeziehung zu Tencent in Indien.

  • Insgesamt wurden 118 chinesische Apps verboten
  • PUBG Mobile wurde vom chinesischen Unternehmen Tencent betrieben
  • Als Reaktion darauf beendet PUBG Corporation die Zusammenarbeit mit Tencent in Indien

Update vom 8. September 2020: Nach dem Verbot von PUBG Mobile und weiteren chinesischen Apps in Indien hat sich PUBG Corporation heute mit einem Statement dazu geäußert.

Dabei verkündet das Unternehmen zugleich, seine Geschäftsbeziehung mit Tencent Games für PUBG Mobile in Indien zu beenden.

Die PUBG Corporation beobachtet aktiv die Situation rund um das jüngste Verbot von PUBG Mobile Nordic Map: Livik und PUBG Mobile Lite in Indien", heißt es. "Das Unternehmen hat von den indischen Spielern eine überwältigende Unterstützung für das Spiel erfahren und möchte der Gemeinschaft für ihre Leidenschaft und ihren Enthusiasmus danken."

"Die PUBG Corporation versteht und respektiert die von der Regierung ergriffenen Maßnahmen voll und ganz, da der Schutz und die Sicherheit der Spielerdaten für das Unternehmen oberste Priorität haben. PUBG hofft, Hand in Hand mit der indischen Regierung an einer Lösung arbeiten zu können, die es den Spielern ermöglicht, sich wieder am Spielgeschehen zu beteiligen und gleichzeitig die indischen Gesetze und Vorschriften vollständig zu wahren."

"Angesichts der jüngsten Entwicklungen hat die PUBG Corporation entschieden, die Geschäftsbeziehung mit Tencent Games bezüglich der Lizenz für das PUBG-Mobile-Franchise in Indien zu beenden. In Zukunft wird die PUBG Corporation alle Verantwortung für die Veröffentlichung im Land übernehmen. Auf der Suche nach Möglichkeiten, PUBG zukünftig in Indien selbst anzubieten, ist es für das Unternehmen oberste Priorität, eine lokale und intakte Spielumgebung für seine Fans aufrecht zu erhalten."

Ursprüngliche Meldung vom 2. September 2020: Indien hat heute PUBG Mobile verboten.

Die Nummer-1-App des Landes, die vom chinesischen Unternehmen Tencent betrieben wird, steht in einer längeren Liste mit insgesamt 118 Apps aus China, die Indien verboten hat.

In einer Mitteilung bezeichnet das zuständige Ministerium die Apps als Gefahr für die Souveränität und Integrität des Landes, für die Sicherheit und Verteidigung sowie für die öffentliche Ordnung.

Grund für das Verbot seien zahlreiche Beschwerden und Berichte über die Sammlung und Übermittlung von Daten auf Server außerhalb von China.

Anhand von erhaltenen Informationen, den erforderlichen Berechtigungen der Apps, der eingebauten Funktionen und der Datensammelprozesse komme man zu dem Schluss, dass diese Apps "auf heimliche Weise Daten sammeln und weiterleiten und somit persönliche Daten und Informationen von Benutzern kompromittieren, was eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit des Staates darstellen kann."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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