Risen-Verbot in Australien ist ein "Witz"

Sagt der Präsident der GDAA

Die deutsche Rollenspielhoffnung Risen hat es nicht durch das Einstufungsraster der australischen Medienprüfungsbehörde geschafft und darf in Down Under somit weder verkauft noch geliehen oder beworben werden.

Als Begründung hierfür gibt die Behörde den Konsum, Kauf und Verkauf einer In-Game-Droge an, sowie die Möglichkeit, mit Prostituierten zu schlafen, die das Spiel als „Huren“ tituliert. Da Australiens höchste Altersfreigabe bei Spielen „15+“ lautet, muss das Spiel also auch für 15-jährige zumutbar sein, was in den Augen der Medienwächter in diesem Fall nicht gegeben ist.

Der Präsident der Spiele-Entwickler-Vereinigung Australiens (GDAA), Tom Crago, hat die Situation unterdessen als „Witz“ bezeichnet, wie gamesindustry.biz meldet.

„Wir sind wieder einmal in diesem furchtbaren, lächerlichen Netz des antiquierten Einstufungs-Systems gefangen, das wir alle ertragen müssen“, so Crago. „Je früher sich das in Australien ändert, desto besser. Es ist ein Kampf darum, dass sich gesunder Menschenverstand durchsetzt. Das wird irgendwann passieren, aber bis dahin leiden wir Spieler in Australien. Und - um ehrlich zu sein – es ist uns peinlich wir zurückgeblieben unsere Regierung ist…“

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel. test

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