Wenn du auf einen Link klickst und etwas kaufst, können wir eine kleine Provision erhalten. Zu unseren Richtlinien.

Erste Details zu Enslaved

Wieder mit Andy Serkis

In der aktuellen Ausgabe der Game Informer wurden erste Details zu Enslaved verraten, dem neuen Titel der Macher von Heavenly Sword. Selbige haben nun auch ihren Weg ins Internet gefunden.

Bei der Produktion will man sich demnach verstärkt an Filmen orientieren. Nach Heavenly Sword ist auch Andy "Gollum" Serkis wieder mit von der Partie und spielt gewissermaßen den Part des "Regisseurs". Des Weiteren hat man einen Kameramann angeheuert, damit man mit dessen Hilfe die Kameraperspektiven im Spiel so wie in einer Filmszene ausrichten kann.

Obendrein arbeitete Alex Garland (28 Days Later, Sunshine) an der Geschichte des Spiels und hat sie ausgearbeitet. Das Spiel basiert demnach lose auf der Thematik des chinesischen Romans "Journey to the West". Für die Erzählung der Geschichte baut man auf die in Heavenly Sword verwendete Technik auf und nutzt wieder Motion-Capturing für Geschichtsausdrücke und Körpersprache in den Dialogen beziehungsweise Zwischensequenzen.

In Enslaved spielt man die Rolle eines blonden, muskelbepackten männlichen Überlebenden, dessen Name "Monkey" lautet und der seine Angelegenheiten gewöhnlicherweise alleine regelt. Andy Serkis leiht ihm seine Stimme und seine Bewegungen. Er kann zum Beispiel Roboter, die in dieser postapokalyptischen Welt Überlebende jagen und sie auf gewaltige Luftschiffe bringen, mit bloßen Händen zerschmettern. Indem er das tut, verdient er sich Orbs. Je besser das gelingt, desto mehr Orbs bekommt man, mit denen man dann wiederum Monkeys Kampfskills und Waffen verbessert. Primär kämpft er dabei mit einem Stab.

Auf seiner Reise begleitet er eine zivilisierte, gebildete und rothaarige Frau namens Trip, die Monkey über ein absichtlich angebrachtes "Sklaven-Stirnband" gewissermaßen unter Kontrolle hat. Daher kommt wiederum auch der Name "Enslaved". Durch das Stirnband will sie Monkey dazu zwingen, sie zu ihrem Dorf zurückzubringen. Unterwegs helft ihr dann auch anderen Leuten, obwohl das vielleicht eigentlich keine so gute Idee ist. Trip lehrt Monkey schrittweise, dass er das Wohl anderer mehr schätzen sollte als zuvor, dennoch kommt immer wieder der Barbar in ihm zum Vorschein, der ihre Ideale als naiv erscheinen lässt.

Trip schleicht sich dabei durch engere Passagen, hackt Computer und löst Rätsel, was Monkey alleine nicht bewältigen könnte. Zugleich scheinen beide nicht viel über die Stadt zu wissen, durch die sie reisen. Alleine die Beobachtung von Situationen, in denen beide Dinge missinterpretieren, die für uns zum Alltag gehören, soll einen Teil des Spaßes ausmachen. Dabei findet man immer wieder Audio- und Videoaufzeichnungen, die die Geschichte der Menschheit erzählen.

Die feindlichen Roboter tauchen indes in allerlei Variationen auf - bis hin zu solchen, die lebendige Dinge nachahmen. Je nach Art müsst ihr verschiedene Aktionen durchführen, um sie auszuschalten. Das Gameplay rückt Nahkämpfe und Kombos in den Mittelpunkt, bietet aber auch weitere Möglichkeiten. Ihr könnt zum Beispiel einem Roboter ein Maschinengewehr entreißen, einen weiteren Roboter mit fehlerhafter Energiequelle in die Menge stoßen und die Stromversorgung mit einem gezielten Schuss zur Explosion bringen, was dann auch die anderen Kontrahenten in Mitleidenschaft zieht.

Über den Autor

Benjamin Jakobs Avatar

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

Kommentare