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Eure Top 50: Die besten Spiele 2015

Neu dabei: Die Plätze 10 bis 1.

Inhaltsverzeichnis:

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3. Bloodborne

(From Software / Sony) - Bloodborne Test

Martin: Der Tag wird kommen, an dem From Softwares Formel schal werden wird. Und es wird einer der traurigsten Tage meines Spielerlebens sein. Aber derzeit ist er zum Glück noch nicht in Sicht. Die Magie ist lebendig, so wie die Spielfigur oft tot ist und Dark Souls 3 genießt noch meine volle Vorfreude.

Alex: Wundervolles Spiel, für das From Software gerne mal eine PC-Version ankündigen darf. Auch auf PS4 aber einer meiner Favoriten dieses Jahres. Niemand bekommt diese modrige Räudigkeit auch nur ansatzweise so gut hin, wie diese Leute.

Björn: Mein persönliches Spiel des Jahres. Zum Start sofort geholt, Haustüre fest verschlossen, Disc in die Konsole gelegt und das erste Wochenende direkt alle Bosse gelegt. Ich kann verstehen, wenn Leute die Möglichkeit einer defensiven Spielweise vermissen, doch gerade das setzt Bloodborne für mich deutlich von den restlichen Souls-Teilen ab und beweist, dass From Software Mut zur Wandlung besitzt. Obwohl sich das Kampfsystem absolut fantastisch spielt, ist die Welt das wahre Highlight des Titels. Bloodborne schafft es nicht nur, mich mehrfach zum Staunen zu bringen, sondern integriert die Handlung mit ihren Thematiken perfekt in das Art-Design. Zudem überträgt es gekonnt den Horror eines H.P. Lovecraft in seine Spielwelt und implementiert es sogar in ein paar Spielmechaniken. Ein absolutes Meisterwerk.

Markus: Spiele wie Bloodborne oder die Dark-Souls-Reihe kratzen an meinem Ego als Spieler. Und ich behaupte, die teuflischen Entwickler wollten genau das erreichen. Ich gebe es offen zu, ich verliere nicht gerne (wer tut das schon). Genau deswegen spiele ich solche Titel solange weiter, bis ich es schließlich geschafft hab. Natürlich geht das nicht ohne jede Menge Flucherei vonstatten und mehr als einmal würde ich am liebsten randalierend durchs Haus laufen, wenn ich zum X-ten Mal an derselben Stelle ins Gras beiße. Oft folgen an unschaffbaren Stellen im Spiel längere Frustpausen, ehe ich mir meine Niederlage nicht eingestehen will und wieder zum Controller greife. Die Hassliebe zu solchen Spielen kann man wohl erst verstehen, wenn selbst auf dem schmalen Grad zwischen den erlösenden „endlich geschafft“- und den „ich pinsel den Nachbarshund wutrot an“-Momenten wandert.

Sebastian: Thank you kindly, Miyazaki-san.

cts: Für mich als Souls-Fan dieses Jahr der erste und beste Grund, sich eine PS4 zuzulegen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Setting ist super, die Atmo ist fantastisch, das Gameplay Souls-ähnlich hervorragend, alles in allem ein verdientes GOTY.

Ogr: Viele Dark-Souls-Fans konnte Bloodborne nicht 100-prozentig überzeugen. Zu wenig Items, zu schnell und viele vermissten einen vernünftigen Schild. Unabhängig von Dark Souls ist Bloodborne ein richtig gutes Spiel, das schnellere Kampfsystem macht viel Spaß, das „Lovecraft-Setting“ ist fantastisch und die unheimliche Atmosphäre sehr motivierend.

kingscrown: Zugänglicher und schneller als Souls, aber immer noch knüppelhart Grandioses Art-Design, fiese Bosse und ständig die Angst vor dem Tod im Nacken. Spannung pur und daher ein würdiger vierter Platz für mich.

sokrates28: Es gibt selten Spiele, die mich so derart vereinnahmen, wie es Bloodborne geschafft hat. Ich hab hunderte Stunden in Yharnam verbracht und mit dem eben veröffentlichten DLC ist es meiner Meinung nach eines der besten Spiele aller Zeiten und das beste Spiel 2015. Begründung: Einzigartiges Setting, geile Bosskämpfe, anspruchsvolles Gameplay, hoher Wiederspielwert und einer der besten DLCs, für den ich auch 50 Euro gezahlt hätte.

BAZlNGA: Wenn's nicht kaputt, ist braucht man es nicht zu reparieren: Mit bewährter From-Software-Formel im neuen Gewand und endlich sehenswerter Grafik! Es gibt Spieler, die wollen die Herausforderung und mit Bloodborne findet man diese (und leider nicht im Assassin's-Creed-Einheitsbrei).

shufla: Weil ich zwei PS4-Controller zerstört habe.

Ranor: Bloodborne ist die Perfektion des bisherigen Schaffens von From Software und stellt die Souls-Spiele beim Kampfsystem eiskalt an die Wand, auch wenn es nicht den Wow-Faktor des ersten Dark Souls erreichen kann - wie auch, das ist nicht wieder zu reproduzieren.

Xasharas: Als langjähriger Fan der Souls-Reihe hatte ich große Erwartungen an From Softwares ersten Next-Gen-Titel. Diese wurden größtenteils auch erfüllt! Großartiges Gameplay, tolles Art-Design und eine interessante, durch Lovecraft inspirierte Hintergrundstory sorgten dafür, dass ich mich lange mit dem Spiel beschäftigt und es gleich mehrmals durchgespielt habe.

viite: Die Lovecraft'sche Atmosphäre hat mich von Anfang an komplett in ihren Bann gezogen. Durch die bis in die letzten Areale zu spürende Detailverliebtheit kam für mich in keinem Moment Langeweile auf. Auch die befürchteten Abnutzungserscheinungen des Souls-Konzepts sind durch das schnellere und offensivere Gameplay ausgeblieben. Ich bin sehr gespannt auf kommende From-Software-Spiele. :)

Lord-Raiden: From Software war in den letzten Jahren ein Garant für gute Spiele. Zwar hatte mich Dark Souls 2 im Vergleich zum Erstling ein wenig enttäuscht, aber auch dieser Teil war weit entfernt von schlecht. Mit Bloodborne hat man dann aber wieder direkt zu Dark Souls 1 oder Demon's Souls aufgeschlossen. Auch wenn es mich einige Zeit gekostet hat, mich an das schildlose und aggressive Kampfsystem zu gewöhnen. Toll ist die Optik des Spiels, die merklich von der dem Mehr an Rechenpower profitiert. Das Art-Design ist wie immer über jeden Zweifel erhaben. Definitiv eines der besten Spiele diesen Jahres.

catabombs: Ich mag Demon's Souls mehr als Dark Souls. obwohl ich das auch ziemlich dufte finde. Dark Souls 2 wirkte auf mich wie ein Aufguss. Natürlich ist das übergeordnete Spielprinzip über jeden zweifel erhaben. aber das dritte Mal innerhalb weniger Jahre ist mir dann doch zu viel. „Leider“ finde ich die Welt, in der die Souls-Spiele stattfinden, jedes Mal aufs neue grandios! Gut für mich, dass es Bloodborne gibt. Obwohl ich sonst auf meinen Schild schwöre, gebe ich diesen hier mit Freuden auf. Das schnellere und etwas direktere Kampfsystem steht der Lovecraft'schen Welt gut zu Gesicht. Da mich die Story nicht so wirklich reizt (einfach weil ich wohl zu faul bin, mich da einzuarbeiten), staune ich hier umso mehr über das ekelhaft schöne Design der Gegner und die architektur der Welt. Tolles, erwachsenes Spiel. Nur bitte: Ich brauch 2017 keinen Nachfolger. lasst euch Zeit!

FredFredson: Bei der Souls-Reihe gefallen mir am besten die Erkundung unter totaler Anspannung und das geile Nahkampfsystem. Zaubern wollte ich da eh nie und alle RPG-Elemente haben mich nur vom oben genannten abgelenkt. Hier sorgen das Setting und das dynamische Beleuchtungssystem für noch mehr Anspannung, diese verschachtelte, verbundene, offene Welt ist unerreicht und das Kampfsystem nochmal geiler als in den Souls-Spielen. Da ich mich auch nicht so viel individualisieren kann, muss ich auch nicht mehr Stunden in den hässlichen Menüs verbringen. Bloodborne war so für mich das perfekte Spiel, das es nur nicht auf die meinen ersten Patz geschafft hat, da es irgendwie doch schon das vierte Spiel dieser Art für mich war.

Teck81: Habe selten ein Spiel erlebt, das so viel richtig macht... From Software hat die Tugenden vorheriger Spiele übernommen und es trotzdem so aufgefrischt, dass es sich ganz anders anfühlt. Das Storytelling ist bekanntlich sehr minimalistisch, aber dennoch gut und die Atmosphäre ist der Hammer!

m2deep: Genauso wie die Souls-Reihe erzeugt dieses Spiel bei mir wie kaum ein anderes die „Spannung des Augenblicks“ fortwährend und pausenlos und unterhält mich somit permanent. Bloodborne hat darüber hinaus aufgrund des einzigartigen Spieldesigns der Spielwelt, des Kampfsystems, welches sich nicht vor dem der Souls-Reihe verstecken muss, der einnehmenden Atmosphäre, den großartigen Bossgegnern und der für From-Software-Verhältnisse mit Abstand besten Grafikdarstellung den Titel „Spiel des Jahres 2015“ verdient. Darüber hinaus hat From Software mit Demon's Souls, Dark Souls und Bloodborne dafür gesorgt, dass die alten Werte und die alten Freuden meines Hobbys wieder neu aufgeblüht sind, kurz bevor ich mich schon fast von diesem abwenden wollte. From Software hat mich mit Dark Souls wieder daran erinnert, warum ich so gerne Videospiele spiele. Und dies ist ihnen auch wieder mit Bloodborne gelungen. Der DLC The Old Hunters hat das Spiel Bloodborne nicht nur passend erweitert ,sondern das gesamte Spiel nun zu einem noch runderen Gesamtwerk vollendet, als es vorher schon war.

Tex-Hex: Bisher habe ich die Dark-Souls-Titel ob ihren Rufs als bockschwere Spiele gemieden, da ich nach Feierabend eher gemütlich zocken will und nicht den großen Frust möchte. Trotzdem hat es dieses Spiel in meine Sammlung geschafft und sich bisher nicht als Fehler herausgestellt. Super Steuerung, grandioser Look, fantastisches Setting und ein Schwierigkeitsgrad, der zwar ungemein fordert, den man aber auch als Nicht-Hardcore-Gamer noch schaffen kann (oft nach sehr vielen Versuchen).

Nerdrage: Leider ist Bloodborne einige unverständliche Änderungen im Vergleich zu Dark Souls eingegangen, die es von wahrer Größe abhalten. So ist zum Beispiel das Tranksystem in Bloodborne wieder ein Rückschritt. Dadurch, dass man teils überschwemmt wird mit Tränken, fühlen sich viele Kämpfe weit leichter an als sie sein sollten. Und ein anderer Punkt ist die Welt, welche leider wieder lose zusammengesetzt wurde anstatt wie aus einem Guss den Spieler begrüßt. Wenn man allerdings diese und einige andere winzige Schwächen verkraftet hat, dann ist Bloodborne wirklich immer noch großartig.

manuel20xx: Am Anfang war eine Vollversion von Demon's Souls, die ich mir als PS-Plus-Abonnent herunterladen konnte. Nach zwei Stunden löschte ich das Spiel - zu frustrierend, zu behäbig. Anfang des Jahres kaufte ich mir Dark Souls - hier hielt ich 20 Stunden durch, es fehlte aber die Motivation, mich durchzukämpfen. Ich war nicht reif genug für das Souls-Erlebnis. Einige Zeit später war Bloodborne dran - aufgrund der tollen Rezensionen und mangels Alternativen auf der PS4 griff ich zu - und ich war verzaubert. Die offensivere Spielmechanik lag mir eher, die Technik war hinreißend , das Spiel einsteigerfreundlicher. So erlebte ich die knapp 90 besten Stunden meiner Gamerkarriere - vom ersten Tod im Kampf gegen einen Axt schwingenden Troll bis zur Platin-Trophäe. Das Spiel gab mir dabei die Lust zurück, mich trotz der täglichen Arbeit und lästigen sozialen Kontakte vertieft mit einem Spiel zu beschäftigen und ich wurde das ein oder andere Mal mehr als belohnt. Bloodborne ist nicht nur das beste Spiel des Jahres, sondern ließ mich als Spieler reifen, sodass ich danach sofort Dark Souls 2 in Angriff nahm und durchzockte. Danach war Demon's Souls dran. Aktuell bin ich an Dark Souls dran, welches ich dieses Jahr noch beenden will - alle Souls-Titel in einem Jahr also. Ich bin reif dafür.

DansGame: Auch wenn das zweitbeste Videospiel aller Zeiten seinem vier Jahre alten geistigen Vorgänger nicht ganz das Wasser reicht, ist es doch nichts anderes als ein Biest von einem Spiel, ein Erdbeben, eine Offenbarung. Wie hier Altbekanntes mit Neuem, Bewährtes mit Experimentellem, meisterhaftes Gameplay mit atemberaubendem Art-Design kombiniert wird, sucht außerhalb des eigenen Stammbaums absolut seinesgleichen. 300 Tacken für das Spiel und die dazu aufgezwungene Plattform - und ich bereue keinen einzigen Cent.

Binini: Hier passt einfach alles. Das Gameplay ist absolut auf den Punkt gebracht. Bloodborne kann zwar bei Zeiten schwer sein - durch das Leveln ist die Schwierigkeit aber im Prinzip persönlich anpassbar. Wo das Spiel schwer ist, ist es aber nie ungerecht. Eigentlich weiß man immer, wieso es einen gerade dahingerafft hat. Da kann man sich dann verbessern und wird für seine Anstrengung belohnt. Vor allem sind aber Welt und Story fantastisch! Die Lovecraft'sche Mystik und die stimmungsvolle Gestaltung des Settings sind einfach unglaublich gut! Letztendlich ist Bloodborne auch ein Spiel, zu dem man immer wieder gerne zurückkommt (auch wenn man sich 24 Stunden vorher geschworen hat, den Controller nie wieder in die Hand zu nehmen).

michimaniac: Vorankommen, die feindliche Umgebung erkunden, scheitern, sterben, und gleich noch mal - kein Spiel hat jemals in mir diesen Ehrgeiz erweckt, es bis zum Endgegner zu schaffen. Bloodborne ist der Endgegner. Und ich bin heute, Monate nach dem Durchspielen, noch immer stolz und zufrieden. Fair, aber schwer, das hervorragende Art-Design im Lovecraft-Stil und die präzise Steuerung - definitiv das Spiel des Jahres für mich.

Gunner87: From Software ist für mich die beste Spieleschmiede der vergangenen Konsolengeneration und Dark Souls und Dark Souls 2 sind meiner Meinung nach die besten Games der vergangenen Jahre. Praise the sun. Ich war somit sehr gespannt auf das neue Werk Bloodborne. Es ist ein Klasse Game geworden. Das Leveldesign, die Gegner und das Gameplay sind gut und die Story ist typisch From Software... Sehr kryptisch. Was mich allerdings gestört hat, sind die im Vergleich zu Dark Souls wenigen Waffen/Rüstungen und dass alles in einem grau-braunen Farbton gehalten wurde. Ich hätte mir ein wenig mehr Abwechslung gewünscht (Gebiete wie Anor Londo oder Elyum Loyce).

Prof_Dr_Faust: Mittlerweile bin ich es fast schon überdrüssig, Bloodborne für sein intensives Spielerlebnis zu loben, weil ich das gefühlt schon hundert Mal in schriftlicher Form getan habe. Also Leute, hier die Kurzversion: Geile Bosse, geiles Kampfsystem, geile NPCs (die Eileen hätte sich bestimmt nicht hinter einer Maske verstecken müssen), geiler Soundtrack, geiles Setting. Ich denke, das fasst es ziemlich gut zusammen.

Hippiekiller: Bloodborne habe ich sehr lange gespielt, habe geflucht und immer und immer wieder ausprobiert. Weit bin ich nicht gekommen, aber Hut ab vor diesem bockschweren Spiel. Die Atmospäre ist der absolute Knaller, die Umgebung und Charaktere drücken wirklich auf die Stimmung. Und trotz tausender Tode probiert man es immer und immer wieder. Irgendwann hab ich dann eingesehen, dass ich´s nicht mehr weiter schaffe....Oder doch? Vielleicht wage ich irgendwann mal noch mal einen Durchgang. :) Definitiv mein Platz 3 für diesen geilen Exklusivtitel!

p3otx: Für mich das beste Spiel des Jahres 2015. Ich habe unzählige Stunden damit verbracht, alle Bossgegner entweder allein oder im Koop zu besiegen. Mittlerweile bei NG+7 angelangt und mit dem DLC noch viel mehr Spaß. Es gibt jede Menge Geheimnisse zu entdecken und das Vorgehen gegen Gegner muss immer wieder angepasst werden. Es gibt kein Schild, um sich dahinter zu verstecken und kurz eine Auszeit zu nehmen. Entweder rennen oder kämpfen oder sterben.

Lightrider: Ich hätte vorher niemals gedacht, dass mich ein solches Hardcore-Konzept reizen würde. Aber dieses Monstrum von einem Spiel ist tatsächlich fast bis in die letzte Ecke perfekt in seiner Rohheit und hat mich weit mehr fasziniert, gefesselt und in seinen Bann gezogen als jedes andere Spiel in den mindestens letzten fünf Jahren. Und es hat sogar dazu geführt, dass ich mich dann doch ausführlicher mit der Souls-Reihe befasst habe. Als dann das Add-On kam, stellte sich heraus, dass ich sofort wieder 50 Sperrstunden versenke, wenn die Perfektion noch weiter getrieben wird. Eigentlich hat dieses Spiel einen Ausnahmetitel verdient, Spiel des Jahres ist viel zu wenig.

Frybird: Ich hatte immer Respekt, aber nie eine echte Leidenschaft für die Souls-Spiele. Aber Bloodbornes Fokus auf ein schnelles, Charakter-Action-artiges, aber dennoch einzigartiges Kampfsystem und dem sehr viel ansprechenderem Design, das die grauen Burgmauern seiner spirituellen Vorgänger weglässt, war für mich genau das, was noch gefehlt hatte, um genau so ein Fanboy werden wie so viele andere vor mir. Es mag mich frusten, ärgern und nerven (hauptsächlich durch das miese Storytelling, das von Lore-Fanatikern verteidigt wird), aber ich will nicht aufhören, dieses exzellente Spiel (samt fantastischer DLC Erweiterung) zu spielen. Kurz gesagt: Es gefällt mir besser als ein Metal-Gear-Solid-Spiel, das im selben Jahr rauskam - und das ist etwas, dass ich selbst für kaum möglich halte.

MysteryGER: Von Anfang an bin ich sehr großer Fan der Souls-Reihe. Deswegen versteht es sich von selbst, dass Bloodborne am Releasetag bei mir auf dem Tisch lag. Zudem war Bloodborne der Grund, weshalb ich mir einen Monat vor dem Release eine PlayStation 4 gekauft habe. Zum Spiel selber: Sehr düstere Atmosphäre, total verrückte Gegner und Waffen, und sehr intensive Bosskämpfe. Was will man als Souls-Fan mehr?

Heartz_Fear: Hidetaka Miyazaki ist ein Meister seiner Kunst, das konnte er nach Demon's Souls und Dark Souls jetzt auch mit Bloodborne beweisen. Anfangs durch das schnelle Gameplay noch ungewohnt, entfesselt sich nach kurzer Eingewöhnung die komplexe Vielfalt des Systems. Versteckte Botschaften, eine kryptische Story und viele, viele Anspielungen auf Ereignisse und Personen innerhalb der Itembeschreibungen machen Bloodborne zu meinem Spiel des Jahres. Der treibende und einen in's Schwitzen bringende Soundtrack tut sein übriges. um sicherzustellen, dass man seine Reise nach Yharnam nicht vergisst.

AlexTFenris: Demon's Souls auf Speed. Das war das Erste, was mir zu Bloodborne durch den Kopf ging. Ja, es ist schwer, aber gleichermaßen zugänglich. Die gefühlte Unfairness ist einer Risk-Reward-Mechanik gewichen, die einen mehr als einmal zwingt, seine Kampftaktik on the fly anzupassen... Zumindest so lange, bis man die Gegner auswendig beherrscht. Nur eine Kleinigkeit stört: Warum muss einen das Spiel in jedem Ladebildschirm den Namen des Spiels in riesigen Buchstaben unter die Nase reiben? Vergessen wird man Bloodborne so schnell jedenfalls nicht.

Rawne: Das einfachste der Souls-Spiele, aber trotzdem ein geniales Spiel. Eine schöne Inszenierung, ein ansprechendes Art-Design und eine interessante Geschichte, wenn man sie sich zusammensucht. Letztlich ist und bleibt es aber der Schwierigkeitsgrad, der mich diese Spiele so lieben lässt. Daher hoffe ich, dass sie in Zukunft wieder etwas anziehen und uns das fürchten lehren, denn zur Zeit ist es nicht mehr als ein kleines Kribbeln.

m_coaster: Für viele wohl GOTY, für mich nicht. Es war geil, es war spannend, die Atmosphäre wirklich gut. Aber irgendwie fast zu leicht. Vielleicht auch etwas zu sehr das, was man erwartet hat. Mein Platz 5.


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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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