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Falludscha-Spiel: Konami lässt den kontroversen Shooter fallen

Aufgrund der Proteste

Einem Asahi-Report zufolge, ist Konami der öffentliche Druck auf den Irakkrieg-Taktikshooter Six Days in Fallujah zu groß geworden. Der Spiele-Riese hat sich entschlossen, den Titel nicht zu verkaufen.

"Nachdem wir die Reaktionen auf das Spiel in den Vereinigten Staaten beobachtet und uns Meinungen über Telefonate und Emails angehört haben, haben wir uns vor einigen Tagen dazu entschlossen, das Spiel nicht zu verkaufen." Soll ein Konami-PR-Mann gesagt haben. "Wir hatten vor, die Realität der Schlachten wiederzuspiegeln, um dem Spieler zu vermitteln, wie es war, dabei gewesen zu sein."

Direkt nach der Ankündigung des durch Atomic Games entwickelten Taktik-Shooters hagelte es massive Proteste von allen Seiten, die den Verantwortlichen unter anderem Geschmacklosigkeit und schlechtes Urteilsvermögen unterstellten. Man darf gespannt sein, wer sich als nächstes traut, Geld und PR in diesen Titel zu pumpen.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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