Wenn du auf einen Link klickst und etwas kaufst, können wir eine kleine Provision erhalten. Zu unseren Richtlinien.

Ghostbusters: Spirits Unleashed sieht gespenstisch gut aus, könnte aber unter Geistermangel leiden

Der neue Titel von Illfonic lässt euch einen Ghostbusters-Kampf mit allem drum und dran erleben.

Ihr wolltet schon immer mal wie die Ghostbusters auf Geisterjagd gehen? IllFonics neuer Multiplayer Ghostbusters: Spirits Unleashed bietet euch ein Erlebnis wie im Kultfilm. Ganz so düster wie bei Predator: Hunting Grounds oder Friday the 13th: The Game wird es hier aber nicht.

Katz und Maus, heiß und kalt

Zu viert tretet ihr gegen einen Geist an, der Museen, Hotels, Gefängnisse und andere Orte heimsucht. Einen kleinen Twist gibt es, denn der Geist selbst wird ebenfalls von einem Spieler gesteuert. Wir haben es also mit einem asymmetrischen Game zu tun. Ob ihr in einem Geisterjäger-Squad oder als einsames Gespenst antreten wollt, bleibt dabei euch überlassen.

Als Ghostbuster ist es selbstverständlich eure Aufgabe, den Geist zu finden und einzufangen - ich denke, es versteht sich von selbst, dass ihr einen Geist nicht töten könnt? Für dieses Ziel seid ihr mit Fallen, einem PKE Meter, Protonenstrahlern und mehr ausgestattet. Eure Tools lassen sich zusätzlich aufwerten. Die grünen und pinken Blob-Geister machen es euch aber trotzdem nicht einfach.

Diese wiederum versuchen sich nicht fangen zu lassen und sorgen für allerlei Chaos, indem sie Zivilisten Angst einjagen und wild herumspuken - nur so können die untoten Wesen gewinnen. Die Jäger können die verschreckten Menschen wieder beruhigen. Es ist also ein ständiges hin und her, wer gerade die Oberhand über das Gebiet hat. Für Geisterjäger ist es wichtig, die Zerstörung im Auge zu behalten, denn nach dem Match wird eure Belohnung unter anderem danach berechnet, wie groß die Verwüstungen am Ort des Geschehens sind.

Im Trailer könnt ihr euch ein Bild davon machen:

Je länger der Geist sein Unwesen treibt, desto dunkler und schmutziger wird es auf den Maps. Um möglichst unentdeckt euren bösen Pflichten als Geist nachzukommen, besitzt ihr verschiedene Fähigkeiten wie Spuk, Schleimen, Minions und Besessenheit. Kriecht einfach in einem Stuhl, der doof in der Gegend rumsteht, und verwirrt damit die Ghostbusters. Denn ihr PKE Meter, das bei der Präsenz von Geistern in der Nähe ausschlägt, ist nicht unfehlbar. Mit einem Vorrat an Ektoplasma, das hier eine ähnliche Funktion wie Mana einnimmt, könnt ihr allerdings nicht wild und unüberlegt herumgeistern.

Geister müssen durch den Einsatz von Protonenstrahlern geschwächt und im perfekten Moment eingefangen werden. Eine Möglichkeit für den Geist, einmalig zu entfliehen, gibt es auch. Damit es als Geist nicht so schnell langweilig wird, gibt es unterschiedliche Typen, von denen ihr eine zu Beginn des Matches auswählen könnt. Geisterjäger müssen ihre Taktik an den gewählten Geistertyp anpassen.

Kurze Runden und für jedermann zugänglich

Die Runden sollen bis zu zehn Minuten dauern und auch für Einsteiger gut geeignet sein. Ghostbusters-Fans dürfen sich auch auf bekannte Gesichter wie Ray und Winston und eine Szenerie, die sich nahtlos an die Geschichte der Filme eingliedert. Eine eigene Story-Kampagne gibt es allerdings nicht, dafür soll es Saisons mit neuen Inhalten geben.

Insgesamt sieht der Titel auf den ersten Blick ganz spaßig aus, jedoch liegt es in der Natur der asymmetrischen Spiele, Probleme mit dem Matchmaking zu bekommen. Jeder will ein Ghostbuster sein? Dann müssen einige Teams gegen die KI spielen, besonders wenn die Spielerzahlen irgendwann abfallen sollten. Auch das Balancing zwischen Geist und Jäger kann zu einer Herausforderung werden.

Optisch macht das Geisterspiel aber schon was her. Die Gespenster behalten ihren urigen Comic-Stil, der überraschend gut im Spiel eingefangen wurde. Auch taktisch gibt es einige Möglichkeiten, die einen guten von einem großartigen Geist oder Ghostbuster unterscheiden. Ich bin gespannt, wie Illfonic das alles am Ende umsetzt.

Der asymmetrische Multiplayer, der irgendwo zwischen albern und gruselig festhängt, erscheint im vierten Quartal dieses Jahres im Epic Games Store für PC, für PlayStation 4 und 5 sowie Xbox Series X, S und Xbox One. Crossplay ist möglich und falls ihr keinen Geist finden solltet, könnt ihr auch gegen eine KI spielen.

Über den Autor
Melanie Weißmann Avatar

Melanie Weißmann

News-Redakteurin

Melanie ist meist online am PC zu finden. Neben Multiplayern und Meer mag sie Alliterationen und dumme Wortspiele. Gelegentliches Lego-Bauen hilft ihr beim Abschalten.

Kommentare