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PlatinumGames über die Zukunft: Industrie 'macht uns zutiefst traurig'

Immer weniger Überraschungen

In einem offenen Brief auf der offiziellen Website krisitiert PlatinumGames' CEO Tatsuya Minami einerseits die immer weniger werdenden Überraschungen und neuen Ideen innerhalb der Industrie und stellt gleichzeitig seine Vision für die Zukunft des Studios vor.

"Ich glaube, dass Spiele dazu existieren, um denjenigen, die sie spielen, frische Überraschungen zu bieten", schreibt er. "Als Teil der Spieleindustrie haben wir immer die Erschaffung von neuen Dingen verfolgt und sind stolz darauf, unseren Teil zur Unterstützung dieser Industrie beigetragen zu haben."

"Nichtsdestotrotz kämpft die aktuelle Spieleindustrie gerade mit sich. Die 'frischen Überraschungen', die ich erwähnte, werden immer weniger, besonders in unserer Heimat Japan. Vor nicht allzu langer Zeit war Japan führend in der Spieleindustrie und man konnte Spiele als einzigartige, japanische Spezialität bezeichnen. Nun scheint es jedoch so, dass japanische Spieleunternehmen ihren Elan verloren haben."

"Serien wachsen immer weiter, originäre Titel sind auf dem absteigenden Ast. Spiele, die in ihrem Kern etwas Neues bieten, verschwinden ebenso wie japanische Spiele, die weltweit Anklang finden."

"Diese Lage der Dinge macht uns zutiefst traurig."

Laut Minami müsse PlatinumGames nun zum "japanischen Fahnenträger im globalen Wettbewerb" werden.

"Unser Ziel besteht darin, den Spielern weltweit Glücksgefühle zu bescheren. Wir möchten ein japanisches Spiele-Revival entfachen. Und unsere Truppen werden die größte Moral haben."

"Wir sind langfristig bei diesem Kampf dabei."

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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