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Valve: Singleplayer-Titel haben Zukunft

Kein Einfluss durch Piraterie

Ein Aussterben der Singleplayer-Spiele aufgrund der anhaltenden Piraterie droht laut Valves Erik Johnson, Project Manager für Portal 2, auf keinen Fall.

"Ich glaube noch immer, dass die Analyse, wonach jedes Produkt einen Multiplayer bieten oder ein MMO sein muss, falsch ist. Es gibt viele Leute, die ihre Spielerfahrung ohne diesen Stress haben wollen, also erwarte ich hier keine Änderungen", sagt er.

"Du hast das Thema Piraterie als Grund dafür angesprochen, keinen Singleplayer zu machen. Ich glaube, das ist eine ziemlich verrückte Betrachtungsweise dieses Problems. Man würde für seine Kunden eine Entscheidung über die Art von Produkten treffen, die man entwickeln wird, ohne seine Kunden überhaupt mit einzubeziehen."

"Du sagst, dass man aufgrund dieser Leute keine Singleplayer-Erlebnisse bekommt, was für mich keinen Sinn ergibt. Wenn es genügend Spieler gibt, die sowas wollen, dann sollte man es machen. Ich denke, es gibt nach wie vor sehr viele Leute, die genau das haben möchten."

Als Designer versucht Johnson aber auch, die finanziellen Dinge aus den Plänen seines Teams herauszuhalten: "Wenn wir ein Spiel wie Half-Life 2 oder Portal entwickeln, ist die Monetarisierung eine separate Sache, die im Kontext mit dem Spieldesign wirklich keinen großen Sinn macht."

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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