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Wind Waker: Eine Fortsetzung wurde zugunsten von Twilight Princess eingestellt

Toon Link wäre mehr an Land unterwegs gewesen.

Nintendo plante einst eine Fortsetzung zu The Legend of Zelda: Wind Waker.

Die Arbeiten daran wurden allerdings eingestellt, um an einem Projekt zu arbeiten, das realistischer aussah. Und daraus wurde schließlich Twilight Princess für GameCube und Wii.

Diese Information stammt aus dem neuen Buch The Legend of Zelda: Art & Artifacts, das in Japan bereits erhältlich ist. Hierzulande erscheint es im Februar und ist hier vorbestellbar.

Die entsprechende Stelle, an der Künstler Satoru Takizawa darüber spricht, wurde von Nintendo Everything übersetzt.

„Um die Wahrheit zu sagen, hatten wir mit den ersten Schritten zur Entwicklung von Wind Waker 2 begonnen", sagt er.

„Allerdings stieg damals mit jedem Tag die Nachfrage nach einem Spiel im Ocarina-Stil. Wir haben unser Bestes mit Wind Waker gegeben und dafür alles getan..."

Wind Waker 2 hätte Takizawa zufolge mehr auf ein Land-basiertes Setting gesetzt, also wäre Link vermehrt per Pferd unterwegs gewesen. Allerdings passte Links Look in Wind Waker nicht gut dazu, auf dem Rücken eines Pferdes zu reiten, denn er war zu klein. Und eine erwachsene Version von Toon Link erschien auch nicht angemessen.

„Während wir also mit diesen Problemen kämpften, wurde uns die steigende Nachfrage nach einem realistischeren, größeren Link bewusst. Damals waren auch Live-Action-Fantasy-Filme mit großem Budget angesagt und unter den Umständen entschieden wir uns dafür, es zu versuchen."

Toon Link kehrte später in Phantom Hourglass auf dem DS zurück und für die Wii U erschien ein HD-Remaster von Wind Waker.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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