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Xbox-Chef Phil Spencer sieht Amazon und Google als "Hauptkonkurrenten"

Und sucht nach Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit Sony und Nintendo.

Für Xbox-Chef Phil Spencer sind Sony und Nintendo nicht länger die Hauptkonkurrenten.

Im Angesicht der nächsten Generation ändere sich das, zuvor wurden häufig Microsoft, Sony und Nintendo als "die großen Drei" der Spielebranche angesehen, die untereinander konkurrieren.

Warum er das jetzt anders sieht? Der Grund sind Cloud-Plattformen von Google und Amazon, zudem hat Google mit Stadia bereits seine eigene Streaming-Plattform gestartet.

Die Konkurrenz ändert sich.

"Wir haben eine Menge Respekt vor Nintendo und Sony, aber für die Zukunft sehen wir Amazon und Google als Hauptkonkurrenten", sagt Spencer im Gespräch mit Protocol.

"Das ist keine Respektlosigkeit gegenüber Nintendo und Sony, aber die traditionellen Gaming-Unternehmen sind heute in einer anderen Position", ergänzt er. "Ich nehme an, sie könnten versuchen Azure [Microsofts Cloud-Computing-Plattform] nachzuahmen, aber wir haben über die Jahre hinweg zig Milliarden in die Cloud investiert."

Ebenso suche man nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Nintendo und Sony, da es keinen Sinn ergebe, sich untereinander zu bekriegen, "während sich Amazon und Google darauf konzentrieren, wie sie sieben Milliarden auf der Welt das Gaming näherbringen. Das ist letzten Endes das Ziel."

Quelle: Gamasutra, Protocol

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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