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Anonymus: Sony-Attacken eingestellt

Keine Unterstützung für LulzSec

Ein Sprecher des Hacker-Kollektivs Anonymus hat in einem Interview mit vg247 bestätigt, dass die Gruppe ihre Aktionen gegen Sony eingestellt hat. Mit andauernden Attacken sei nichts zu gewinnen.

"Wir attackieren Sony nicht mehr. Es ist mit andauernden Attacken nichts mehr zu gewinnen, außer Unbeliebtheit", so der Sprecher des Kollektivs.

Die in Mitleidenschaft gezogenen PSN-User, die ihre schlechte Laune über den PSN-Ausfall kundtaten, bezeichnet Anonymus unterdessen mit einem Begriff, der wohl keiner Übersetzung bedarf (und sich dafür auch nicht wirklich anbietet): "They became Butthurt". In einem zum Scheitern verurteilten Versuch, sich dennoch einem deutschen Äquivalent anzunähern: Das bedeutet soviel wie, "sie wurden pissig" oder "sie heulten herum".

"Ihr Ärger ist verständlich, aber ihr Handeln war egoistisch, weil sie sich mehr um ihr unmittelbares Vergnügen sorgten, als um ihre Rechte als Verbraucher (und die Rechte der Hacker)."

Die Aktionen der Gruppe LulzSec, die aktuell das halbe Internet "for teh lulz" lahmlegt, unterstütze das Kollektiv allerdings nicht. Anonymus gehe es nicht um "lulz", sondern um den Schutz gewisser Rechte.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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