Bigpoints Hubertz: EAs The Old Republic 'wird niemals rentabel sein'

Abo-Modelle sind nicht die Zukunft

Nach Ansicht von Bigpoint-Chef Heiko Hubertz wird EAs Star Wars: The Old Republic bei geschätzten Entwicklungskosten von 100 Millionen Dollar niemals so viel Umsatz abwerfen, um den Publisher mit dem Titel in die schwarzen Zahlen zu bringen.

Dabei kritisiert er insbesondere das traditionelle Abo-Modell.

"Wenn man sich die traditionelle Industrie ansieht, dann erkennt man dort eine Menge Risiken", so Hubertz auf der London Games Conference. "Es gibt immer noch Firmen, die zwischen 20 und 40 Millionen Dollar in ein Spiel investieren. Diese Firmen müssen nach einem oder zwei Monaten profitabel sein. Sie haben einfach keine zwölf Monate oder mehr. Ich glaube, diese Firmen geraten in Zukunft wirklich in Schwierigkeiten, wenn ein User Online-Spiele kostenlos nutzen kann."

"Wenn man sich ein Spiel wie Star Wars von EA und BioWare ansieht, dann schätzen sie das Entwicklungsbudget auf mehr als 100 Millionen Dollar. Es ist ein Online-Spiel für viele Millionen Abonnenten, also begreift ein großer Publisher nicht, dass ein Abo-Modell nicht die Zukunft ist."

"Mit Mikrotransaktionen und einem längeren Lebenszyklus würde ich eine Chance für dieses Spiel sehen, aber ich glaube nicht, dass EA oder BioWare damit jemals profitabel werden. Niemals", so Hubertz.

Welches Zahlungsmodell Star Wars: The Old Republic letztendlich verwenden wird, steht übrigens noch nicht fest.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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