Das Steam-Festival: Cyber-Ninjas, Game Boy-Farben und als wäre es SEGA - Die Jump'n'Runs

Und einer nur für gigsen (und alle anderen, die sowas mögen)!

Gut hüpfen lässt es sich auf dem Steam-Festival! Bis zum 9.2. könnt ihr jede Menge Demos zu jeder Menge Indies runterladen und euch für ein paar Tage daran erfreuen. Ganz so, als wärt ihr auf der direktesten Messe aller Zeiten, wo ihr alles anspielen dürft. Ganz ohne zu warten (abhängig von eurer Internet-Verbindung würde ich sagen...). 2D-Hüpfer, 2D-Run'n'Gun, 3D-Plattformer, Koop-Hüpfer, so viel zu hüpfen! Hier ein paar Tipps, was einen Blick wert sein könnte.

Steel Assault (Zenovia Interactive)

Gigsen, der hier ist nur für Dich! Und für mich. Und jeden anderen, der diesen 16-Bit-Ninja-Look einfach cool findet. Steel Assault sieht einfach hinreißend aus, als hätte jemand ein NeoGeo ganz lange liebgehabt. Schnelle 2D-Retro-Action mit ganz viel Farbe und wundervoll glorreichen Pixeln soweit das Auge nur reicht. Allein die Screenshots kann man sich schon ausdrucken und an die Wand hängen. Spielen tut es sich auch noch klasse und deshalb: Runterladen, antesten, auf die Wunschliste damit!

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Linked Mask (Spoonman Games)

Der Pixel-Stil von Linked Mask steht dem der Cyber-Ninjas in Sachen Qualität nicht viel nach, aber mit den Farben hat es dieser hammerharte Hüpfer nicht so. Stattdessen setzt man auf Game-Boy-Sepia, aber mit vielen feinen Details. Ihr müsst sechs Türme erklimmen, die euch recht umfangreiche Maps zum Erkunden bieten. In jedem Turm findet ihr eine Maske, die euch eine neue Fertigkeit gibt und euch so den nächsten Turm bezwingen lässt. Man muss den Game-Boy-Look schon mögen, aber wenn ja, dann hat das hier viel Potential.

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Lost World: Beyond the Page (Sketchbook Games, Fourth State)

Lost World: Beyond the Page verabschiedet sich zwar nicht vom 2D, aber vom harten Retro-Look und bezaubert mit wundervoll gezeichneten Landschaften. Hüpfen und Rätseln steht hier an, während ihr einer Geschichte folgt, die immerhin von Rhianna Pratchett stammt. Der Clou hier ist, dass ihr das Tagebuch eurer Protagonistin Izzy nutzt, um die Umwelt zu manipulieren, indem ihr die Wörter darin verändert. So löst ihr Puzzles und schafft neue Weg durch diese hinreißenden Wasserfarbenwelt. Metroidvania? Nicht wirklich. Mehr ein Adventure in dem auch viel gehüpft wird.

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Pronty: Fishy Adventure (18Light Game Ltd.)

Das Spiel aus Taiwan, Pronty: Fishy Adventure, bringt auf jeden Fall viel Charme mit, um in der gut gefüllten Arena der Metroidvanias aufzufallen. Dabei ist es technisch gesehen kein Hüpfer, sondern ein Schwimmer, den euer Held ist ein kleines Fischwesen, das eine mystische Unterwasserwelt erkunden soll. Während ich diesen seltsamen Wesen wenig abgewinnen kann, die schönen Hintergründe und Animationen sind umso hinreißender. Ob das Ganze dann in seinem Genre auch was taugt oder ob es eben nicht das nächste Ori ist, das könnt ihr selbst herausfinden.

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Balan Wonderworld (ARZEST Corp.)

Balan Wonderworld hat einen besch... Namen, aber dafür ist das Spiel umso netter. Ganz als wäre es aus einer anderen Zeit, wirft es mit Maskottchen-Charme in seiner 3D-Hüpfer-Welt nur so um sich. Hier ist kein Pixel-Art, kein 16-Bit-Flair, das sieht richtig gut und modern aus, zeigt ein paar unglaublich kreative Einblicke in einer wilde Hüpfwelt und hoffentlich hat es seine Kamera im Griff. Wenn ja, dann ist das ein Spiel, das SEGA früher gemacht hätte, als sie noch nicht die leere, ausgebrannte Hülle ihres einstmals glorreichen Selbst waren. Und ja, es ist kein Indie, nicht wirklich, denn Square Enix steht hinter dem ARZEST Studio und das sieht man auch bei der Optik. Hier steckt Geld drin. Aber wie es aussieht, wurde es gut investiert. Unbedingt spielen!

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Monobot (DreamSmith Studio)

Weniger Hüpfen, mehr Rätseln heißt es in Monobot, wenn ihr als ebenso niedlicher wie nutzloser Mini-Roboter über einen einsamen Schrott-Planeten einem bedeutungsschweren Ziel entgegenwandert. Denke ich wenigsten Mal bei dem etwas düsteren Stil. Hier geht es um cleveren Einsatz von den modularen Ergänzungen, die ihr an eure Hülle anschraubt, um dann teleportieren zu können, die Schwerkraft zu manipulieren oder sonst das zu tun, was nötig ist, um die Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die euch Entwickler DreamSmith Studios in selbigen legte. Ein Plattformer für den Denker also.

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Monobot auf Steam anspielen

Mehr Tipps für das Steam-Festival findet ihr hier:

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Über den Autor:

Martin Woger

Martin Woger

Chefredakteur  |  martinwoger

Chefredakteur seit 2011, Gamer seit 1984, Mensch seit 1975, mag PC-Engines und alles sonst, was nicht FIFA oder RTS heißt.

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