Bloodlines 2: Lead Writer Brian Mitsoda und Creative Director Ka'ai Cluney gefeuert

Nach der Verschiebung auf 2021.

  • Brian Mitsoda arbeitete bereits am Original
  • Alexandre Mandryka soll die kreative Lücke füllen
  • Bloodlines 2 wurde zuletzt auf 2021 verschoben

Lead Writer Brian Mitsoda und Creative Director Ka'ai Cluney sind nicht mehr an der Entwicklung von Vampire The Masquerade: Bloodlines 2 beteiligt.

Die Entscheidung von Entwickler Hardsuit Labs und Publisher Paradox Interactive sei für Mitsoda ein "Schock" gewesen und er habe nie das Gefühl gehabt, dass er schlechte Arbeit abgeliefert habe.

Vor kurzem wurde Bloodlines 2 auf 2021 verschoben, dabei war auch von "organisatorischen Änderungen" die Rede, ohne dass man näher ins Detail ging.

Dies sei "eine gemeinsame Entscheidung der Leitung von Hardsuit Labs und Paradox Interactive" gewesen, heißt es in einer neuen Mitteilung. Im gleichen Atemzug holt man Alexandre Mandryka, der an Assassin's Creed und Far Cry arbeitete, als kreativen Berater mit an Bord.

"Wir schätzen die Beiträge von Brian und Ka'ai, die maßgeblich zur Festlegung der Handlung und des dunklen Tons des Spiels beigetragen haben und uns dabei halfen, dass wir einen echten Nachfolger des legendären Bloodlines entwickeln", heißt es. "Wir wünschen beiden alles Gute für ihre Zukunft."

Mitsoda war Designer und Autor beim Original, seine Beteiligung bei Bloodlines 2 war für Fans eine gute Nachricht.

"Dass dies für mich ein Schock war, ist eine Untertreibung", sagt Mitsoda gegenüber Rock Paper Shotgun. "Ich habe fast fünf Jahre an Bloodlines 2 gearbeitet. Die Geschichte und der Cast wurden ursprünglich in meinem Wohnzimmer konzipiert. Ich half bei der Entwicklung des Pitch für Hardsuit Labs und bei der Planung des Projekts für Paradox in Las Vegas. Ich war von Anfang an für die Erzählung verantwortlich und habe lange Tage und manchmal Wochenenden gearbeitet, um einen Nachfolger von Vampire the Masquerade: Bloodlines abzuliefern. Mir wurde nie das Gefühl vermittelt, dass es mir nicht gelungen war."

Er sei "unglaublich enttäuscht und frustriert" über diese Entscheidung und darüber, dass er "kein Teil der Gespräche" war, die zur jüngsten Verschiebung des Spiels führten.

"Meines Wissens gab es keine Verzögerungen, die durch die Entwicklung der Bloodlines-2-Story verursacht wurden", gibt er an. "Ich bin überzeugt und stolz auf die Arbeit, die ich und mein Team geleistet haben. Wann diese Arbeit zu sehen sein wird und welche Form sie annehmen wird, ist mir nicht bekannt."

"Es hat mir viel bedeutet, Feedback von der Bloodlines-Community zu bekommen, und ich hoffe, dass das, was letzten Endes abgeliefert wird, so zufriedenstellend ist, wie ich es mir vorgestellt habe. Vielen Dank an alle, die mich während des gesamten Projekts unterstützt haben."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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