World of WarCraft: Gründe für die kostenpflichtige Individualisierung

Damit die Spieler es nicht ständig tun

Auf der BlizzCon sprach Entwickler Blizzard im Oktober erstmals über eine kostenpflichtige Charakterindividualisierung in World of WarCraft. Auf dem Launch-Event zu Wrath of the Lich King nannten Blizzards Paul Sams und Lee Sparks nun ein paar weitere Details.

"Dieses Feature ähnelt, obwohl es nicht exakt das Gleiche ist, unseren anderen wertschöpfenden Features, die wir mit dem kostenpflichtigen Charaktertransfer oder der Namensänderung erschaffen haben", so Sams. "Wenn man seinen Charakter erstellt hat, wünscht man sich oftmals, dass man Dinge anders gemacht hätte. Man wäre gerne auf einem anderen Realm, fände einen anderen Namen besser oder wünscht sich ein anderes Aussehen."

"Dies ist eine Möglichkeit, mit der die Spieler genau das tun können. Es ist aber auch etwas, für dessen Implementierung wir eine Menge Zeit und Energie benötigen. Außerdem glauben wir, dass es wichtig ist, etwas Beständigkeit im Spiel zu haben. Wir wollen nicht, dass die Leute ihr Aussehen jeden Tag ändern."

Die Option dient mehr dazu, frühere Entscheidungen zu ändern, wie Sparks erklärt: "Ja, und ich glaube, der Grund für die Unkosten soll mehr eine Barriere darstellen, damit die Spieler es nicht jeden Tag durchführen. Wir wollen Euch diese Möglichkeit anbieten, aber wollen auch nicht, dass Ihr es ständig macht. Das Gleiche gilt für den kostenpflichtigen Charaktertransfer. Wir wollen keine Leute, die ständig hin und her springen."

"Es dient als Tool für die Leute, aber ebenso als Abschreckung dafür, es nicht zu oft zu tun. Ebenso erlaubt es unseren Mitarbeitern, die Population kontinuierlich zu managen", so Sams. "Ich denke, für die Kunden ist es das Geld wert. Es ist nicht so, als würden wir es zu einem Preis anbieten, der unfair oder unangebracht wäre."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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