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Bizarre: Zu starker Fokus auf Realismus ist schädlich für den 'Spaß'

Zumindest später im Konsolenzyklus

Blurs Lead Designer Gareth Wilson ist der Meinung, dass der Spaß auf der Strecke bleiben kann, wenn man sich zu sehr auf den Realismus konzentriert.

"Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, an Project Gotham Racing 3 zu arbeiten. Wann immer man an einer neuen Technologie arbeitet, möchte man zuerst das bestaussehendste Videospiel entwickeln, das man jemals gemacht hat", erklärt er im Interview mit VG247.

"Man denkt sich 'Wow, schaut euch das an. Wir haben 140.000 Polygone in einen Wagen gesteckt und haben eine Physik-Engine, von der wir vor ein paar Jahren nicht mal geträumt haben'."

"Wenn man aber so weit im Konsolenzyklus ist, hat jeder eine Sim. Jeder hat ein Forza, ein Gran Turismo, ein Gotham oder was auch immer. Es ist also wirklich schwierig, die Leute davon zu überzeugen, nochmal eine weitere Simulation zu kaufen."

"Für uns als Entwickler ist es sehr natürlich, wenn wir versuchen, die Realität mit unseren neuen Spielzeugen nachzubilden. Ich denke aber, dass es zu diesem Zeitpunkt des Konsolenzyklus wichtig ist, sich auf spaßige und neue Erfahrungen zu konzentrieren, ebenso auf unterschiedliche Gameplay-Typen. Und das ist genau das, woraus Blur entstanden ist."

Blur erscheint am 27. Mai für Xbox 360, PlayStation 3 und PC.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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