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E-Sportler sind überdurchschnittlich gesund, sagt eine neue Studie

Gesünder als der Durchschnittsbürger.

  • E-Sportler leben einer neuen Studie zufolge gesünder
  • Sie sind aktiver und erfüllen die Empfehlung der WHO
  • Der Konsum von Zigaretten und Alkohol fällt niedriger aus

Einer neuen Studie zufolge leben E-Sportler überdurchschnittlich gesund.

Wir alle kennen die Klischees über Spieler und Spielerinnen, die neue Studie räumt aber zumindest unter den professionellen Zockern und Zockerinnen damit auf.

Durchgeführt wurde die Studie von der Queensland University of Technology in Australien in Zusammenarbeit mit der Umea-Universität in Schweden. Dafür bat man 1.400 E-Sportler aus 65 Ländern darum, Auskunft über den eigenen Lebensstil zu geben.

E-Sportler sind sportlich aktiver.

Mit 9 bis 21 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit haben die befragten E-Sportler ein normaleres Gewicht als die restliche Bevölkerung, ebenso ist der Konsum von Zigaretten und alkoholischen Getränken niedriger.

Hinzu kommt, dass die Profispieler - die erfolgreichsten zehn Prozent - sportlich aktiver sind als diejenigen, die eher auf niedrigerem Niveau spielen. Bewegung und ein gesundes Leben scheinen somit Auswirkungen auf die Performance beim Spielen zu haben. Profispieler und -spielerinnen gaben an, täglich über eine Stunde Sport zu betreiben. Zum einen als Stressabbau, zum anderen zur Verbesserung ihrer Leistungen.

Für Michael Trotter von der Universität in Queensland sind die Ergebnisse überraschend: "Die Ergebnisse stellen das Stereotyp des krankhaft fettleibigen Gamers infrage", merkt er an.

Sich fit zu halten, könne daher eine Motivation für aufstrebende E-Sportler sein, ebenso könnte es Einfluss auf Trainingsprogramme haben.

Wobei E-Sportler, die somit die Empfehlung der WHO nach mindestens 150 Minuten körperlicher Aktivität pro Woche erfüllen, natürlich nur einen geringen Teil der weltweiten Spieler und Spielerinnen ausmachen. Bei 4,03 Prozent der Befragten wurde festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit zu Fettleibigkeit im Vergleich zum Durchschnitt der Bevölkerung höher ausfällt.

Wer sich die Studie näher anschauen möchte, kann das hier tun.

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