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God of War schlägt auf PC ein wie eine Bombe, Ragnarök kommt wohl definitiv 2022

Kratos gegen Aloy endet eindeutig: Der Spartaner ist nicht nur welötweiter Top-Seller, sondern markiert auch einen Sony-Rekord.

Nicht, dass uns das jetzt überraschen würde, aber God of War hat in seiner makellosen Umsetzung auf den PC die Steam-Charts von unten aufgerollt, als hätte Kratos höchstselbst die Konkurrenz aus dem Weg geprügelt.

Das opulente Action-Adventure ist nicht nur weltweit gesehen der absolute Topseller auf der größten digitalen Verkaufsplattform für PC-Spiele, gerade gestern Abend markierte die rabiate Vater-Sohn-Geschichte auch mehr als 73.500 Spieler gleichzeitig. Damit übertrumpfte Sony seinen bisher größten PC-Erfolg Horizon Zero Dawn, das es in der Spitze auf fast 49.600 User gleichzeitig brachte.

97 Prozent positive Bewertungen

Die durchschnittliche Nutzerbewertung liegt bei "Äußerst positiv" - höher geht es auf Steam nicht. 97 Prozent der Spieler gaben dem Titel einen Daumen nach oben. Das deckt sich auch mit unserer Einschätzung, ich schrieb ja bereits letzte Woche davon, wie gut mir die Umsetzung von God of War gefiel, und auch Digital Foundry ist voll des Lobes.

Da freut es umso mehr, dass sich Sony des Release-Fensters von of War Ragnarök offensichtlich ziemlich sicher ist.

In einer jüngst veröffentlichten Vorschau auf das Spielejahr für PlayStation-Konsolen hebt Sony 22 Spiele für 2022 hervor und stellt vor allem das Kratos-Sequel in den Vordergrund. Spoiler zum Plot von God of War in der Sony-eigenen Beschreibung, die ich hier zitiere, und die ihr besser überspringt, wenn ihr das Spiel noch nicht durch habt oder gerade am PC damit anfangt:


"Während sein Sohn Atreus versucht, seinen eigenen Platz in der Welt finden, muss Kratos ihm beibringen, was es bedeutet, das Kind eines griechischen Halbgottes und einer der letzten Riesen zu sein."

"Werden Vater und Sohn ihren Weg zu einem besseren Ich fortsetzen oder verfallen sie wieder in die alten, zerstörerischen Muster aus Kratos' Vergangenheit, während die nordische Götterdämmerung näher rückt?"


Darunter steht "TBC 2022" - also "to be confirmed", was eine letzte Rest-Unsicherheit beinhaltet, oft genug aber auch nur kurz für "das konkrete Datum kommt noch" hinhalten muss.

Eigentlich wurde mit Ragnarök bereits 2021 gerechnet. Einer der Gründe für die Verschiebung dürfte eine umfassende Operation von Kratos-Darsteller Christopher Judge gewesen sein, wie dieser auf Twitter damals selbst erzählte: Für Rücken, beidseitigen Hüftersatz sowie ein lädiertes Knie musste er unters Messer.

So oder so: Auf Ragnarök freuen sich nicht erst seit dem phänomenalen PC-Auftritt von Kratos so einige Spieler.

Über den Autor

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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