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Activision-Blizzard-Deal: Microsoft erhält Zugriff auf interne Sony-Dokumente

Es geht um Exklusivität.

Microsoft hat erfolgreich Zugang zu einer Reihe an internen Sony-Dokumenten im Zusammenhang mit dem Activision-Blizzard-Deal erhalten.

Sony ist sozusagen der Hauptgegner der geplanten Übernahme und Microsoft hofft, dass dies dabei helfen wird, bei der Entscheidung der US-Regulierungsbehörde mehr Einfluss zu gewinnen.

Um welche Dokumente geht es?

Ein Richter hat nun entschieden, dass Microsoft die Kommunikation von Sony mit Regulierungsbehörden über den Activision-Deal einsehen kann, sowie Details zu Sonys eigenen Exklusivitätsvereinbarungen mit Spieleherstellern seit 2019.

Microsoft kann also im Detail nachverfolgen, wie Sony Regulierungsbehörden angegangen und sich gegen die Genehmigung des Deals ausgesprochen hat. Gleichzeitig sieht man, wie Sony seine eigenen Exklusivitätsvereinbarungen abschließt.

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Die Exklusivität von Activision-Blizzard-Spielen - insbesondere Call of Duty - war ein zentrales Anliegen von Sony und Regulierungsbehörden bei der Genehmigung des Deals. Microsoft hat zuletzt wiederholt betont, dass man Call of Duty nicht etwa exklusiv machen, sondern auf mehr Plattformen (Nintendo, GeForce Now) und auch weiterhin auf die PlayStation bringen möchte.

Die europäische Regulierungsbehörde hat indes beschlossen, ihre Frist zur Entscheidung, ob Microsofts Übernahme von Activision Blizzard stattfinden soll, zu verlängern. Die Europäische Kommission wird ihre Entscheidung nun etwas später bekannt geben - am 25. April 2023.

Vergangene Woche gab es in Brüssel eine wichtige Anhörung zu diesem Thema, anwesend waren dort unter anderem Führungskräfte von Microsoft, Activision, Sony und Google.

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