Sony Santa Monica über die PlayStation 4

Bislang habe man sich noch nicht wirklich genauer mit der neuen Konsole beschäftigt.

Sony Santa Monicas aktuelles Projekt God of War: Ascension erscheint noch in diesem Monat für die PlayStation 3, aber wie sieht es eigentlich mit der PlayStation 4 aus?

„Wir können eine Menge mehr zeigen, nicht wahr?", so Lead Game Designer Mark Simon gegenüber Eurogamer. „Wenn ihr uns genug Zeit und diese Spezifikationen gebt, werden wir euch von den Socken hauen. Unser Team ist ziemlich gut."

„Die Hardware selbst hat 16 Mal mehr Arbeitsspeicher als bei der vorherigen Konsole. Im Hinblick auf die Grafik wirkt die Hardware regelrecht befreiend."

Simon zufolge hat man sich bislang aber noch nicht wirklich näher damit beschäftigt: „Für mich ist das alles noch reine Fantasie. Wir haben sie bislang nicht angefasst, konzentrieren uns noch nicht einmal darauf. Wir konzentrieren uns auf das, was wir in einer Woche veröffentlichen. Ich kann mir vorstellen, dass wir uns die Foren anschauen und mit den Spielern über die Sachen sprechen, die sie um Multiplayer erleben, damit wir bestimmte Dinge auch sofort anpacken können. Die Hälfte unseres Teams wird sich darum kümmern."

Große Sorgen darüber, dass sich die Ankündigung der PS4 in irgendeiner Weise negativ auswirken wird, macht man sich nicht.

„Es ist cool für die Fans. Ich wäre als PS3-Besitzer begeistert, denn ich wüsste, dass Sony mich bis zum Release der Next-Gen nicht einfach hängen lässt, sondern auch weiterhin fantastische Spiele veröffentlicht", so Simon. „Man sieht die Zukunft und denkt sich, oh cool! Aber dazwischen liegt noch ein ganzer Frühling, Sommer und Herbst."

Und natürlich hat man seine Technik nach der Veröffentlichung von God of War 3 auch weiter verbessert: „Als wir mit God of War 3 fertig waren, sagten die Leute, 'sie haben visuell alles aus der PS3 herausgequetscht, was möglich ist.' Aber dann konnten wir ein weiteres PS3-Projekt machen und mussten all diese Herausforderungen bewältigen, die wir uns für dieses Projekt auferlegten."

„Wir schrieben also unseren Renderer um und machten ihn ein wenig schneller. Wir veränderten das Beleuchtungssystem, damit wir mehr Farben herausholen konnten und machten es ebenfalls ein wenig schneller. Wir veränderten das Layering-System, damit die Welten weniger polygonal aussehen. Die Grafiker können tatsächlich bis zu drei Ebenen in der Welt nutzen."

„Wir haben ein Avatar-System hinzugefügt, das eure Animationen auf Basis der verwendeten Waffe verändert. Man hat drei verschiedene Sets für Kopf, Torso und Unterkörper, ebenso werden die Rüstungsteile getauscht. Es ist ein verrücktes System. Wir hatten IK-Animation-Blendung und obendrein schrieben wir noch den eigentlichen Spielcode um, damit er auch im Netzwerk funktioniert. Darüber mussten wir uns zuvor keine Gedanken machen", erklärt er.

„God of War 3 hatte nichts davon, God of War: Ascension hat alles. Und sie sagten, es hätte die PS3 ausgereizt."

Letzten Endes könne man eine Plattform nur schwer ausreizen, da Weiterentwicklungen immer hier und da zu weiteren Verbesserungen führen.

„Die Hardware ist unglaublich und erlaubt es einem, eine fantastische Zahl an Dingen damit anzustellen. Aber das Team von Sony Santa Monica ist so kreativ und technisch begabt, dass sie mit genügend Zeit und Ruhe neue Möglichkeiten für Innovationen finden werden und neue Wege, etwas Fantastisches zu machen."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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