Deep Silver will die Metro-Reihe auf jeden Fall fortsetzen

Update: Deep Silver äußert sich erneut zum Thema Zugänglichkeit.

Update (28.08.2013): Wann immer es um das Thema Zugänglichkeit geht, setzt bei vielen Spielern eine Art automatischer Beißreflex ein. So war es auch, nachdem Deep Silver davon sprach, die Metro-Reihe für mehr Spieler zugänglicher machen zu wollen.

Deep Silvers Global Brand Manager Huw Beynon hat genau dazu nun ein weiteres Statement veröffentlicht und gibt an, dass das Spiel dadurch nicht unbedingt einfacher werden wird.

„Wir verstehen diese Bedenken und wir möchten den Metro-Fans versichern, dass Deep Silver absolut nicht beabsichtigt, etwas an Metros einzigartiger DNA zu verändern“, so Beynon. „Wir sind uns im Klaren darüber, dass die Leidenschaft und Begeisterung unserer Fans dafür gesorgt hat, dass Metro von einem Kult-Hit zu einem echten Hit wurde.“

“Welche Richtung ein neues Metro-Spiel auch immer einschlägt (und wir sind immer noch dabei, die Reißbretter aufzubauen), es wird auf auf den düsteren, postapokalyptischen Grundwerten der Serie - Atmosphäre, Immersion, Herausforderung und Tiefe - aufbauen, durch die sich dieses Franchise vom Rest unterscheidet.“

Mit „zugänglicher machen“ meint man laut Beynon lediglich, dass man die Reihe auf mehr Plattformen bringen, sie besser vermarkten und letztlich ein noch besseres Produkt abliefern will.

Dazu zählt beispielsweise eine Mac-Version von Metro: Last Light, die bereits am 10. September 2013 erscheinen wird. Noch in diesem Jahr soll außerdem eine Linux-Umsetzung folgen.

“Das ist lediglich der erste Schritt auf dem Weg, Metro einer breiteren Zielgruppe zugänglich zu machen, ohne dabei die Stärken des Produkts zu kompromittieren.“

Originalmeldung: Nachdem man in diesem Jahr die Rechte an Metro: Last Light und der Metro-Reihe von Publisher THQ übernommen hatte, will Deep Silver die Reihe in Zukunft auf jeden Fall fortführen.

„Ich bin sehr froh, dass wir die Marke übernommen haben. Obwohl es in diesem Jahr zu einem eher ungünstigen Zeitpunkt im Spielekalender erschien, erhielt es viel Aufmerksamkeit", erklärt Deep Silvers CEO Dr. Klemens Kundratitz gegenüber Joystiq. „Wir haben auf jeden Fall die Absicht, diese Marke fortzuführen."

Gleichzeitg gab er an, dass man die Marke „zugänglicher" machen möchte, um eine größere Zielgruppe anzusprechen. Was das genau bedeutet, bleibt aber vorerst unklar.

Für eine Fortsetzung müsse man zwar erst die Rechte von Autor Dmitry Glukhovsky bekommen, allerdings glaubt Kundratitz nicht, dass das ein großes Problem wäre, zumal er ein Fan der Spiele sei und gerne daran mitgearbeitet habe.

„Er hat in sehr positiver Art und Weise am letzten Spiel mitgewirkt", erklärt er. „Ich denke, er kann in Zukunft eine aktive Rolle spielen, was auch immer kommen mag."

Als Ankündigung sollte man das Ganze aber nun auch nicht verstehen, zumal man sich ja überhaupt erst mal die Rechte sichern muss. Kundratitz sieht die Übernahme der Marke aber als „positive Erfahrung" für Deep Silver und will weiter mit 4A Games arbeiten.

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (17)

Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (17)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading