XCOM 2 - Tipps und Tricks, Basisbau, Avatar-Projekt

Alles zu Basenbau, Strategieebene, Ausrüstung und Taktik.

Mehr noch als der Vorgänger ist XCOM 2 ein kleines Taktikwunder. Firaxis verbesserte die Formel an allen Ecken und Enden und liefert in Tiefe und Breite ein einnehmenderes Spiel. Das bedeutet natürlich auch, dass XCOM 2 alles andere als einfach ist. Auf der neuen Strategieebene müsst ihr den Fortschritt eines finsteren Alien-Projektes aufhalten, das das Ende der Welt bedeuten würde. Auf den Schlachtfeldern solltet ihr möglichst eure Leute am Leben halten und zwischendrin soll auch noch geforscht und eure Basis effektiver ausgebaut werden. All diese Elemente gilt es zu jonglieren und damit ihr am Ende auf jedem Schwierigkeitsgrad am Ende triumphiert, haben wir für euch diese hilfreichen Tipps und Tricks zusammengestellt.

Auf den folgenden Seiten lernt ihr alles zum Basenbau, welche Einrichtungen wo hingehören und wann ihr sie bauen solltet. Wir verraten euch, welche Forschungsprojekte ihr als erstes anschieben solltet, wie ihr schnell zu guten Waffen gelangt und wie eure Soldaten lange leben und immer nur kurz außer Gefecht sind. Ihr lernt Taktiken gegen Sektopoden, Chryssaliden und all die anderen unheimlichen Gegner, mit denen ihr aneinander geraten werdet. Dazu gibt es Tipps, wie das finstere Avatar-Projekt der Aliens gestoppt werden kann, denn daran hängt Sieg oder Niederlage der Kampagne.

Inhaltsverzeichnis

Forschung und Basenbau

XCOM 2 - Ingenieure und Wissenschaftler bekommen

XCOM 2 - Richtig forschen und entwickeln

XCOM 2 - Stromverbrauch, die beste Basis aufbauen

Die Weltkarte und das Avatar-Projekt

XCOM 2 - Widerstand Kontaktieren, Schwarzmarkt, Vorräte, Informationen

XCOM 2 - Düstere Ereignisse, Avatar-Projekt aufhalten

Das perfekte Team

XCOM 2 - Soldaten aufleveln

XCOM 2 - Die besten Fähigkeiten

XCOM 2 - Die beste Ausrüstung, beste Waffen und mehr Verbesserungen finden

Taktikschule

XCOM 2 - Hinterhalt, Flankieren, Verborgen

XCOM 2 - Hacking, Umgebungszerstörung

XCOM 2 - Sektopoden, die beste Taktik

Cheats

XCOM 2 - Cheats und Helden-Charaktere freischalten

Allgemeine Tipps

Zeit richtig nutzen

Mehr noch als der Vorgänger ist XCOM 2 ein Spiel gegen die Zeit. Nicht nur errichten die Aliens rund um den Globus neue Alien-Einrichtungen, die den Fortschritt des Avatar-Projektes vorantreiben. Die arbeiten monatlich auch aktiv an ihren eigenen Missionszielen. Und die bedeuten für euch nichts Gutes, können zum Beispiel Giftmunition oder besser gepanzerte Gegner bewirken. Weil ihr nur an einer Stelle zur Zeit sein könnt und jede Aktion - so genannte Scans, während der Avenger verschiedenen Radarkontakte auf der Weltkarte untersucht - nun mal mehrere Tage Zeit kostet , solltet ihr euch also immer überlegen, was sich für euch wirklich lohnt. Schaut immer genau nach, ob ihr wirklich die Vorräte braucht, die in Nordafrika auf ihre Bergung warten, oder ob ihr nicht viel mehr Bedarf nach einem neuen Ingenieur für euer Team habt. Glaubt nicht, dass ihr alles machen müsstet: Macht nur das, was euch voran bringt. Apropos Vorräte...

So kommt ihr an Vorräte

Bekamt ihr im ersten Teil noch monatlich Geldmittel von den Unterstützernationen überwiesen, bezahlt ihr die meisten Transaktionen nun mit zwei verschiedenen Währungen. Entweder Informationen oder Vorräten. Für jede Region, zu der ihr Kontakt aufnehmt, bekommt ihr monatlich mehr Vorräte zugesprochen. Allerdings müsst ihr sie erst einsammeln, was wiederum mit einem Flug des Avengers zum Abwurfort und tagelangem Scannen verbunden ist. Wundert euch also nicht, wenn euch das „Geld" ausgeht. Vielleicht liegt auf der Weltkarte noch etwas herum, das ihr noch nicht eingesammelt habt. Gleichzeitig gilt: Keine Panik, oft ist es wichtiger, sich um plötzlich auftretende Missionen zu kümmern, anstatt noch eben die Vorräte zu sammeln. Ihr könnt jederzeit wiederkommen und euren Scan nach den Ressourcen fortsetzen.

Schnelle Siege

Wer möglichst schnell über die Schlachtfelder ziehen will, sollte sich bewusst sein, dass dies der beste Weg ist, reichlich Leute zu verlieren. Tatsächlich verhärten sich die Fronten in den Schlachten regelmäßig, wenn man ein Feuergefecht nicht sorgfältig vorbereitet. Soll heißen: Wer es zu eilig hat, braucht am Ende meistens länger. Überlegt euch immer zwei Mal, was ihr macht. Nehmt nicht gleich den erstbesten Schuss auf einen Gegner. Vielleicht lässt sich mit einem Sprengkörper eines Kollegen ja vielleicht ein Loch in eine Wand reißen und damit mehrere Feinde treffen, ihre Panzerung reduzieren und ihre komplette Deckung zerstören? Letzteres bürgt immer und immer wieder für kritische Treffer. Wie beim Schach solltet ihr in jeder Runde alle möglichen Züge eurer Leute prüfen und die Situation und Bedrohungslage neu einschätzen. Wer sich die Zeit dafür nimmt, bringt mehr Soldaten lebend nach Hause. Und eine längere Laufbahn bedeutet höhere Ränge und stärkere Fähigkeiten.

Rotiert eure Soldaten!

Für den Anfang ist es von größter Wichtigkeit, dass ihr Handlungsfähig bleibt und das seid ihr nur, wenn ihr immer mindestens vier Soldaten in einen Einsatz schicken könnt. Besser fünf. Gerade zu Beginn ist die Rüstung eurer Rekruten aus Esspapier und ihre Lebenspunkte kürzer als der Geschmack von Hubba Bubba. Viele werden die ersten Schlachten nur schwer verletzt überleben und dann lange ausfallen. Neue Soldaten kosten Ressourcen, die ihr gerade zu Anfang oft nicht entbehren könnt. Daher solltet ihr eure Leute so heranziehen, dass ihr stets zwei ausgewogen zusammengestellte Teams entsenden könnt.

Zwei Scharfschützen, die gerade zu Anfang in den Missionen abwechseln sollten, um schnell beide an Erfahrung zu gewinnen, sind Pflicht. So haltet ihr es mit jeder anderen Position: Für jeden Spezialisten mit Heiler-Funktion zieht ihr euch eine/n Ersatzmann/-frau heran, ebenso für jeden Ranger und Grenadier. Wenn alle regelmäßig zu Einsätzen und Abschüssen kommen, habt ihr schnell zwei, vielleicht sogar drei gut aufgestellte Landungstrupps beisammen.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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