Dead Space 2: 4 Millionen Verkäufe waren bei einem Budget von 47 Millionen Dollar nicht genug

Update: Wilson korrigiert sich.

Update (19.10.2017): Zach Wilson hat sich ein weiteres Mal dazu geäußert und korrigiert dabei auch einige Dinge.

Einerseits merkt er an, dass das alles nur Schätzungen von ihm sind, was jetzt niemanden wirklich überraschen dürfte. Gleichzeitig gibt er zu, dass die 60 Millionen Dollar wohl etwas zu hoch angesetzt waren und das Budget am Ende mehr bei ca. 47 Millionen Dollar lag (via TheSixthAxis).

Der erste Teil habe im Jahr 2008 etwa 37 Millionen für die Entwicklung verschlungen. Hinzu kommt dann natürlich noch das Budget fürs Marketing. Hier könne man davon ausgehen, dass die Kosten dafür üblicherweise in etwa mindestens auf dem gleichen Niveau wie die Entwicklungskosten liegen.

Originalmeldung (19.10.2017): Wie oft sich ein Spiel verkaufen muss, um erfolgreich zu sein, lässt sich pauschal nicht sagen, dafür gibt es je nach Projekt einfach zu viele Unterschiede.

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Aber zumindest bei Dead Space 2 haben wir nun dank des ehemaligen Visceral-Mitarbeiters Zach Wilson eine kleine Vorstellung davon. Wilson arbeitet mittlerweile bei Bethesda an einem unangekündigten Projekt und war damals an der Entwicklung von Dead Space 2 beteiligt.

"Die Entwicklung von Dead Space 2 kostete 60 Millionen Dollar und sie waren gnadenlos mit ihrem Budget. Sie verkauften 4 Millionen Exemplare, doch das war nicht genug", schreibt er auf Twitter (via Rock, Paper, Shotgun Deutschland).

Ob das Projekt am Ende wirklich profitabel war, weiß er nicht. Aber es sei mindestens genauso wichtig, die Erwartungen zu erfüllen, was nicht der Fall gewesen sei.

Nun, es klingt nicht nach wenig, wenn man vier Millionen Exemplare verkauft, aber auch hier sind wieder verschiedene Dinge zu berücksichtigen, etwa wie viel EA letztendlich wirklich daran verdient oder wie viele Exemplare zum Vollpreis verkauft wurden.

"Nachdem Händler und Konsolenhersteller ihren Anteil erhalten haben, bekommt EA 30 Dollar pro Exemplar. Und dann bedenkt, dass ein Teil dieser Exemplare im Sale verkauft wurde."

In dieser Woche hatte EA bekannt gegeben, dass das Dead-Space-Entwicklerstudio geschlossen wird.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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