Eine inoffizielle Erklärung dafür, warum es Supermutanten in Fallout 76 gibt

Durchdacht.

Ein passionierter Fallout-Fan versucht zu erklären, warum es in Fallout 76 Supermutanten gibt, obwohl es auf den ersten Blick so aussieht, als sollten diese dort nicht auftauchen.

Zuletzt lieferte Bethesda selbst eine Erklärung dafür ab, warum die Stählerne Bruderschaft in Fallout 76 anzutreffen ist.

Seit im Sommer erstes Gameplay-Material zu Fallout 76 gezeigt wurde, fragten sich Spieler, ob es zur Fallout-Geschichte passt, dass Supermutanten in Appalachia auftauchen. Appalachia ist Fallouts Version von West Virginia und spielt im Jahr 2102, 25 Jahre nach dem großen Krieg.

Bislang war bekannt, dass es Supermutanten in Kalifornien, Washington D.C. und im Commonwealth (Boston) gibt. Supermutanten in West Virginia fanden keinerlei Erwähnung.

Auf Twitter versucht der Fan zu erklären, warum das dennoch einen Sinn ergibt.

Wie er anmerkt, existieren Supermutanten an der Ostküste von Amerika "mindestens" seit 2078, also 24 Jahre vor Fallout 76.

Ein wenig Hintergrund: Der für die Entstehung von Supermutanten verantwortliche Forced Evolutionary Virus (FEV) wurde zur Vault 87 nach Washington D.C. geschickt (wie in Fallout 3 zu sehen war), damit dort im Falle eines Atomkriegs die Forschung in einer geschlossenen Umgebung fortgesetzt werden kann. Der nach Washington geschickte Virus entwickelte sich zu einem anderen Stamm als der, der in der Mariposa-Militärbasis in Kalifornien eingesetzt wurde. Es besteht keine Verbindung zum Master, dem Antagonisten des ersten Fallout-Spiels.

Dem Fan zufolge entkamen im Jahr 2078 Testsubjekte aus der Vault 87, wodurch ihnen viel Zeit blieb, sich in Washington D.C. auszubreiten und bis zum Jahr 2102 auch ins benachbarte West Virginia zu gelangen.

Der Fallout-Zeitlinie zufolge erkundet übrigens Richard Grey im Jahr 2102 - also das Jahr, in dem Fallout 76 spielt -, die verlassene Mariposa-Militärbasis und kommt mit dem Virus in Kontakt, woraufhin er zum Master wird. Er setzt seine Experimente an der Westküste unabhängig von den Ereignissen an der Ostküste fort. Oder anders gesagt: Mit dem Master hat Fallout 76 nichts zu tun.

Dennoch bleiben Fragen: Handelt es sich bei den Supermutanten in Fallout 76 um Testsubjekte, die aus Vault 87 entkamen? Oder sind sie das Ergebnis einer völlig neuen Quelle des Virus?

Vielleicht liefert das Spiel ja eine Antwort darauf.

Heute startet übrigens die Beta des Spiels auf der Xbox One. Teilnehmen können daran Vorbesteller des Open-World-Titels. Hier erfahrt ihr mehr zur Beta von Fallout 76 und ihren Startzeiten.

Das Spiel erscheint am 14. November für PC, PlayStation 4 und Xbox One.

Fallout 76 ist hier vorbestellbar. (Amazon.de)

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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