Gibt Valve Entwicklern 88 Prozent des Umsatzes, hören wir mit Exklusivdeals auf, sagt Epic

"Wäre ein glorreicher Moment in der Geschichte des PC-Gamings."

Epic legt großen Wert darauf, dass das Unternehmen Entwicklern und Publishern im Epic Games Store 88 Prozent des erzielten Umsatzes ihres Spiels gibt.

Bei Valve sieht es anders aus. Bei Spielen mit mehr als 10 Millionen Dollar Umsatz erhalten Entwickler einen Anteil von 70 Prozent. Ab 10 Millionen sind es 75 Prozent und ab 50 Millionen 80 Prozent.

Epic möchte das ändern und Epics Tim Sweeney versucht jetzt wohl ein wenig Druck auf Valve auszuüben.

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Der Heiland des Gamings?

Zumindest kann man seine neuesten Aussagen so interpretieren. Er sagt nämlich, dass Epic auf Exklusivdeals verzichtet, sollte Valve Entwicklern und Publishern ebenfalls 88 Prozent des Umsatzes geben - und das ohne große Einschränkungen.

"Ein solcher Schritt wäre ein glorreicher Moment in der Geschichte des PC-Gamings", schreibt er.

Wie er in späteren Beiträgen auf Twitter erklärt, bedeutet "ohne Einschränkungen" für ihn, dass Valve im Grunde den Gedanken einer offenen Plattform aufgreift. Spiele könnten dann beliebige Online- und Freundessysteme nutzen, zwischen Plattformen interagieren und so weiter. Kurz: Steam wäre überwiegend nur ein Ort, an dem ihr Spiele findet und dafür bezahlt.

Zuvor hatte Epic bereits angedeutet, dass man in Zukunft weniger auf Exklusivspiele setzt.

Dass Entwickler und Publisher nur 70 Prozent vom Umsatz erhalten, sei für Epic das "Problem Nummer eins" in der Industrie. Und man habe die feste Absicht, dies zu ändern.

Es ist eher unwahrscheinlich, dass Valve jetzt sagt: "okay, Deal, machen wir". Kritik steckt der Epic Games Store immer noch ein, vor allem weil dort viele Funktionen noch fehlen, die Spieler zum Beispiel von Plattformen wie Steam kennen.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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