Demon's Souls: Komplettlösung mit allen Bossen, Keilsteinen und Tipps

Euer Guide durch die Gebiete von Boletaria mit Items, Fundorten und Gegnern.

Demon's Souls ist zurück, technisch vollumfänglich für die PS5 erneuert. Was ganz zu Beginn seiner Lebenszeit ein spannender, nervenzehrender PS3-Importtipp war, ist heute ein nicht weniger spannender, nervenzehrender Showcase für eine neue Generation von Konsolenspielern. Das imposant aussehende Remake von Bluepoint Games erweist dem Original von der PS3 insoweit die Ehre, dass es sich größere Änderungen verkneift. Beide Spiele sind inhaltlich zu 99% identisch, abgesehen von minimalen Anpassungen. Items liegen dort, wo sie immer lagen. Gegner stehen, wo sie es früher taten. Und Bosse verhalten sich, wie es ihre alte Vorlage diktiert. Diese Komplettlösung ist universell nutzbar, egal ob ihr die Urversion auf der PS3 oder das Remake auf der PS5 spielt. Treten Unterschiede zwischen dem Demon's-Souls-PS5-Remake und dem PS3-Original zutage, weisen wir im Text darauf hin, aber wie gesagt: Viele sind es nicht.

Die wichtigsten allgemeinen Guides

Demon's Souls - Sammeln, Farmen und Schmieden

Demon's Souls Komplettlösung Inhalt - Alle Welten und Bosse

Einstieg / Tutorial

1. Palast von Boletaria

2. Steinfangkatakombe

3. Turm von Latria

4. Schrein der Stürme

5. Tal der Schändung

Tipps und Tricks

Beginnen wir ganz locker und allgemein mit Hinweisen zum Spielablauf. Diese richten sich (bis auf den ersten Punkt mit dem Zersplitterte-Welt-Spiegelmodus) in erster Linie an Neulinge, die noch keinen Souls-Teil gespielt haben und sich jetzt auf der PS5 mit Demon's Souls ihre Sporen verdienen möchten. Deswegen an früher Stelle gleich der erste, der allerwichtigste Tipp: Seid geduldig und hetzt nicht durch die Welt. Souls-Abenteuer leben von ihren verschwenderischen Details im Leveldesign, den vielen Todesfallen auf dem Weg, dem Scheitern an schwierigen Punkten und der Rückkehr zur verhängnisvollen Stelle mit größerem Wissen als zuvor.

Demon's Souls: So aktiviert man den Spiegelmodus Zersplitterte Welt

Demon's-Souls-Veteranen möchten vielleicht einen frischen Blick auf das Spiel werfen, das sie seit zehn Jahren kennen. Eine Möglichkeit wäre, die komplette Welt zu spiegeln. Das funktioniert im sogenannten Zersplitterte-Welt-Modus. Dafür müsst ihr im Nexus die Statue der Besinnung aufsuchen und einmalig 25,000 Seelen spenden. Anschließend könnt ihr "um Vergebung bitten" (falls ihr versehentlich einen NPC angegriffen habt und seine Gesinnung zurücksetzen wollt), den Spiegelmodus aktivieren und gegen eine weitere Spende von 18,000 Seelen das Aussehen eures Charakters anpassen.

Welchen Charakter soll ich spielen?

Direkt zu Beginn müsst ihr einen Charakter erstellen und die Wahl aus zehn Startklassen treffen. Die Unterschiede mögen auf den ersten Blick gravierend wirken. Jeder hat eine andere Waffe, andere Startgegenstände und unterschiedlich ausgeprägte Attribute. Doch diese Auswahl beeinflusst nur den Spielstart und die Klassenbezeichnungen dienen mehr einer anfänglichen, ganz losen Einordnung, keiner strikten Festlegung. Sobald ihr mit erbeuteten Seelen Stufenaufstiege vornehmen könnt (nach dem ersten richtigen Boss), lässt sich der Charakter in jede gewünschte Richtung entwickeln. Ihr startet als Magier, wollt dann aber doch lieber zum Ritter umschwingen? Kein Problem, investiert Punkte in Stärke, Kondition und Vitalität statt in Intelligenz und Magie.

Ihr wollt lieber einen gemischten Abenteurer, der Zaubersprüche ebenso beherrscht wie Pfeil und Bogen mitsamt Zweihandschwert? Auch das funktioniert problemlos, sofern genug Seelen in die entsprechenden Attribute fließen. Euch steht der Sinn nach einem robust gepanzerten Krieger mit langer Lebensleiste und viel Schaden? Sicher, beginnt die Reise als Ritter oder Tempelritter und baut Kondition sowie Vitalität aus. Eure Entscheidung in der Charaktererstellung beeinflusst hauptsächlich den Verlauf der ersten ein, zwei Stunden.

Als Einsteigercharakter hat sich im Laufe der Jahre der Adelige bewährt. Er beginnt mit Seelenstufe 1 (was bedeutet, dass er für die ersten Stufenaufstiege die wenigsten Seelen ausgeben muss und dadurch zu Beginn noch ein bisschen einfacher formbar ist) und verfügt neben einem Rapier in der Startausrüstung auch über einen Silberfokus zum Zaubern samt Seelenpfeil. Neben dem Magier ist er also der Einzige, der schon im Tutorial Zaubersprüche nutzen kann. Alles Weitere wird sich im Laufe des Spiels ergeben. Macht euch hier nicht zu viele Gedanken.

Was ist der Nexus?

Nach dem Tutorial kommt ihr im Nexus zu euch. Das ist eine Art gegnerfreie Zwischenwelt und zentraler Hub des Spiels, in dem ihr grundlegende Dinge tut: Stufenaufstiege vornehmen, Waffen reparieren und aufrüsten, überflüssige Items lagern, Zauber und Wunder erlernen (wenn ihr die zugehörigen NPCs getroffen und gerettet habt), Gegenstände kaufen und in die fünf Welten reisen. Der Nexus verbindet alle Gebiete des Spiels über sogenannte Keilsteine miteinander. Mit diesen springt ihr sozusagen hin und her und erkundet allmählich die fünf großen Zonen des Spiels, und das nach dem Besiegen des ersten Bosses in beliebiger Reihenfolge.

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Demon's Souls: Die beste Reihenfolge der Level

Das Einzige, was der Spielablauf ganz zu Beginn vorschreibt, ist das Abschließen von Welt 1-1 (Tore von Boletaria). Darum kommt ihr nicht herum. Der Abschnitt ist gewissermaßen die Feuertaufe (hier und da im wahrsten Sinne), um euch mit der Härte von Demon's Souls vertraut zu machen. Ist der Boss in diesem Areal besiegt, könnt ihr im Nexus bei der Schwarzen Jungfrau endlich leveln und die restlichen vier Keilsteine werden zugänglich. Nun steht es euch frei, ob ihr direkt in Welt 1-2 (Pfad des Herrschers) weitermachen möchtet oder in Welt 2-1 (Schmiedeareal) oder vielleicht ganz woanders. Seid unternehmungslustig und probiert verschiedene Abschnitte aus, schaut, wo ihr weiterkommt und wo die Gegner noch zu stark sind.

Eine über die Jahre bewährte Route mit steigender Schwierigkeit, die man auch für das Remake nahezu übernehmen und empfehlen kann, sieht in etwa so aus:

  • Welt 1-1: Der Einstieg
  • Welt 1-2
  • Welt 2-1: Zweiten Schmied freischalten
  • Welt 3-1
  • Welt 4-1: Versucht den Ring der Regeneration zu holen
  • Welt 5-1
  • Welt 2-2
  • Welt 2-3
  • Welt 3-2
  • Welt 4-2
  • Welt 1-3
  • Welt 3-3
  • Welt 4-3
  • Welt 5-2
  • Welt 5-3
  • Welt 1-4
  • Finale

Wie gesagt, niemand muss diese Reihenfolge zwingend einhalten und ab einem bestimmten Punkt ist es schlicht egal. Jeder entwickelt seinen Charakter anders, nutzt unterschiedliche Waffen und Zauber und empfindet andere Abschnitte als angenehm spielbar oder knüppelhart. Hier ist Experimentieren angesagt.

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Demon's Souls: So bekommt man Waffen, Zauber und Wunder

Das ist in etwa die Einteilung in Demon's Souls. Waffen umfassen sämtliche mittelalterlichen Nah- und Fernkampfgeräte: von Dolch, Einhandschwert, Großschwert, Bidenhänder, Krummschwert, Hammer, Großhammer, Katana, Rapier, Axt, Großaxt, Faustwaffe, Speer, Stangenwaffe, Bogen und Armbrust. Zauber umfassen vor allem Angriffssprüche, etwa Feuerbälle, Waffenverstärkungen, Gift- oder Säurewolke. Und Wunder sind eher defensiver bzw. heilender Natur, darunter Giftheilung, Magiebarriere oder das Kurieren von Statusleiden.

Normale Waffen für den Nah- und Fernkampf liegen überall in der Welt verstreut. Allein die ersten zwei Abschnitte in Boletaria versorgen euch mit einem guten Kontingent unterschiedlicher Kriegswerkzeuge. Man muss nur die Augen offenhalten und zugreifen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Ansonsten lohnt sich ein Blick auf das Angebot von Händlern, denen ihr immer wieder über den Weg lauft. Manche von ihnen lassen sich nach dem ersten Treffen im Nexus nieder.

Die ersten grundlegenden Zauber kauft ihr im Nexus bei Frekes Lehrling (unterste Ebene, rechte Seite). Für stärkere Zauber müsst ihr seinen Meister Freke, den Weisen, aus Abschnitt 3-1 retten (Hoffnungskerker). Sobald er sich im Nexus niederlässt, könnt ihr mit ihm handeln und stärkere Sprüche erwerben. Der dritte Zauberhändler ist die Hexe Yuria, die ihr erst in Welt 1-3 (Vorburg) aus ihrem Gefängnis befreien müsst. Auch sie richtet sich auf der untersten Etage rechts im Nexus ein.

Wunder erhaltet ihr anfangs vom Jünger Gottes, zumindest bis ihr seinen Meister Sankt Urbain getroffen habt. Ihr müsst ihn aus einer Grube in Welt 4-2 (Pfad der Rituale) retten, bevor er sich auf den Weg in den Nexus macht. Trefft ihn auf der linken Seite der unteren Etage, wo er seinen kleinen Schrein aufbaut und betet. Ab einem "Wille"-Attribut von 10 macht er euch sein Angebot zugänglich.

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Demon's Souls: So funktionieren Gegenstandslast und Ausrüstungslast

Die Gegenstandslast ist eine Obergrenze aller Items, die ihr im Inventar mit euch führen könnt. Dazu zählen sämtliche Kategorien: Materialien, Schlüssel (wiegen meist nichts), Waffen, Munition, Rüstung, nutzbare Gegenstände und Ringe. Durch Steigern von Vitalität erhöht sich auch die maximale Gegenstandslast und ihr könnt insgesamt mehr Kram durch die Welt buckeln.

Praktischerweise verfügt das Remake über eine Funktion, um Items von überall direkt ins Lager zu schicken. Steht ihr mitten in einer Welt und müsst dringend etwas loswerden, dann klickt den Gegenstand im Inventar an und wählt den untersten Punkt "Ins Lager senden". Findet ihr mit überfüllten Taschen eine neue Waffe auf dem Boden, könnt ihr auch diese direkt ins Lager verfrachten, statt erst ausmisten zu müssen.

Die Ausrüstungslast dagegen bezeichnet, wie schwer euer Charakter mit seinen direkt am Körper angelegten Gegenständen beladen ist (nachzuschlagen im Reiter "Ausrüstung"). Dazu zählen Rüstung, Helm, Handschuhe, Beinbekleidung und die Kombination aus Waffen/Schilden in der linken bzw. rechten Hand. Das Attribut zum Anheben der Ausrüstungslast ist Kondition.

Bei einer Ausrüstungslast über 50% rollt sich der Charakter nur sehr langsam und träge ab, wenn man die Kreistaste zum Ausweichen drückt. Er plumpst quasi nach vorn wie ein Sack. In Bosskämpfen ist das nicht gerade vorteilhaft, aber man kann so eine stärkere Rüstung tragen. Bei weniger als 50% ist die Ausweichrolle schnell und zackig, aber dafür halten leichte Rüstungselemente natürlich weniger gegnerischen Schaden ab.

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Weitere Tipps für Einsteiger

Souls-Spiele sind gemacht, um gemeinsam mit ihnen Stück für Stück an der Herausforderung zu wachsen. Es ist ganz normal, wenn man zu Beginn nicht sofort alle Zusammenhänge versteht oder auch mal einen herben Rückschlag hinnehmen muss. Das passiert und ist gewollt. Je mehr ihr spielt und euch den Mechaniken annähert, desto mehr verinnerlicht ihr und desto besser fallen die Resultate aus. Hier ein paar finale Tipps in Kurzform.

  • Habt immer wenigstens Heilkräuter in den Gegenstandsslots für den Schnellzugriff (Quadrattaste). Habt ihr mehrere Slots mit Items gefüllt, legt den wichtigsten Heilgegenstand an die erste Stelle. Durch kurzes Gedrückthalten der Pfeil-runter-Taste springt ihr im laufenden Spielgeschehen direkt dorthin, ohne lästiges Durchklicken.
  • Wenn ihr gegen einen Gegnertyp verdächtig wenig Schaden anrichtet (etwa mit einem Krummschwert gegen die Minenarbeiter in Welt 2-1), kann es sich ganz schlicht rentieren, die Waffenart zu wechseln und es beispielsweise mit einem Speer zu versuchen. Probiert herum, um die richtige Bewaffnung für jede Art von Feind herauszufinden.
  • Lagert nicht gebrauchte Ausrüstung bei Lagermeister Thomas im Nexus. Die vielen Scherben, Steine und Klumpen für Waffenupgrades sind für beide Schmiede direkt aus eurem Lager heraus benutzbar. Es gibt keinen Grund, sie ständig mitzuschleppen.
  • Item-Fundorte werden gekennzeichnet durch ein weißes Funkeln. Wann immer ihr so einen Punkt seht, könnt ihr den Gegenstand aus irgendeiner Richtung erreichen und aufnehmen.
  • Es ist keine Schande, abgeschlossene Areale erneut zu besuchen und bei den einfachen Gegnern Seelen und Items zu sammeln.
  • In vielen (nicht allen) Abschnitten gibt es wenigstens eine Abkürzung, die ihr freilegen könnt und die nach eurem Tod erhalten bleibt. So erspart ihr euch unnötige Laufarbeit auf dem Weg zum Boss.
  • Fehlen ein paar Seelen zum Leveln, dann öffnet die gefundenen Seelenüberreste in eurem Inventar (nicht die der Bosse). Sie haben sonst keinen Nutzen.
  • Bleibt gelassen und spielt in eigenem Tempo. Akzeptiert das Scheitern als integralen Spielbestandteil und weint nicht 4000 verlorenen Seelen hinterher. Später sind das Peanuts.
  • Viel Erfolg!

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Über den Autor:

Sebastian Thor

Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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