GoW III hätte fast ohne traditionelle Sex-Szene auskommen müssen

Gott bewahre!

Was wäre God of War ohne den traditionellen QTE-Dreier? Meiner Meinung nach ein mindestens genau so gutes Spiel. Wie sich herausstellt, war auch Stig Asmussen, der für den dritten Teil auf dem Chefsessel sitzt ähnlicher Meinung. Er war dagegen, dieses beinahe schon traditionelle Element in den Schlussakt der Trilogie einzubauen.

„Es gab... eine Debatte zwischen mir und diversen anderen der Autoren. Ich sagte, dass ich lieber gar keine Sexszene drinnen hätte“, so Asmussen zu UGO.

Die Frage nach dem Sinn der Szenen hat auch Asmussen beschäftigt: „Das ist eine sehr gute Frage und es ging mir ähnlich. Was ist der Sinn? Wenn wir es machen, dann sollte es auch einen Sinn haben.“

Im ersten Spiel sei es ein „wichtiges Werkzeug“ gewesen, Kratos als „Mann von einem Mann“ zu etablieren. „Aber es wurde eines dieser Dinge, bei denen man verdammt ist, ganz gleich, ob man es nun macht oder es nicht.“ Asmussen entschied sich dafür, dem Sex-Minigame etwas mehr Kontext zu geben:

„Man findet nicht einfach nur irgendeine Ecke und hat dort Sex mit jemandem. Es ist etwas, das duch dirch die Story geleitet. Man bekommt Informationen und mehr als nur einen Füll-Moment.“

God of War III erscheint am 19. März. Erwartet unseren Test dazu schon Anfang nächster Woche.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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