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Crackdown 3: Zerstörung gibt es nur im Multiplayer

In der Kampagne nur die üblichen zerstörbaren Objekte.

Allzu viel war von Crackdown 3 auf der E3 nicht zu sehen, weder viel Gameplay noch viel von der Zerstörung, die das Spiel eigentlich bieten soll.

Aber davon werdet ihr im Singleplayer-Modus sowieso nicht viel mitbekommen, denn die Server-gestützte Zerstörung der Welt bleibt lediglich dem Multiplayer-Part vorbehalten. In der Kampagne könnt ihr nur bestimmte Objekte in die Luft jagen, wie ihr es aus anderen Open-World-Titeln kennt.

Entwickelt wird das Spiel, das am 7. November erscheinen soll und hier vorbestellbar ist, von drei britischen Studios: Sumo Digital (Kampagne), Reagent Games und Ruffian Games (Multiplayer).

Durch die Unterstützung von dedizierten Servern sollte das Spiel umfangreiche Zerstörungen in der offenen Spielwelt ermöglichen und Fans hofften, auf der E3 mehr davon zu sehen. Stattdessen konzentrierte man sich dort aber eher auf die Kampagne und will den Multiplayer später in diesem Jahr zeigen.

"Die Zerstörung war immer nur für den Multiplayer-Part des Spiels geplant", erklärte Sumo Digitals Design Director Gareth Wilson letzte Woche auf der E3 im Gespräch mit Eurogamer.

"Wir haben dieses, große, kompetitive Multiplayer-Spiel, in dem ihr in einer großen Multiplayer-Arena in 20- bis 30-minütigen Gefechten spielt. Das Ziel ist, den Tower des Gegners zu zerstören und sie müssen das Gleiche mit eurem Tower tun, bevor die Zeit ausläuft. Dort funktioniert die Zerstörung wunderbar."

Aus mehreren Gründen entschied man sich dafür, das Ganze nicht in die Kampagne zu integrieren, die ihr mit bis zu drei Mitstreitern absolvieren könnt. Einerseits kann der Titel dadurch offline gespielt werden, andererseits geht es in der Story darum, New Providence zu retten - da passt es nicht ins Bild, wenn ihr die Stadt in Schutt und Asche legt.

"Ich wollte es nicht in der Kampagne haben, weil es bedeuten würde, dass das gesamte Spiel eine konstante, hochqualitative Internetverbindung benötigt. Die Leute sollten es auch spielen können, wenn sie im Urlaub irgendwo hinfahren. Und in puncto Story hat die Zerstörung nicht funktioniert. Ihr sollt die Stadt retten", erklärt er.

Dennoch gibt Wilson zu, dass man das vielleicht nicht ganz so gut kommuniziert hat. Er betont aber, dass es eben schon immer so geplant war, eine klassische Vier-Spieler-Kampagne mit verbesserter Grafik und mehr Story zu haben und auf der anderen Seite den Multiplayer mitsamt der Cloud-Features.

Übrigens: Wenn Crackdown 3 einmal geladen wurde, gibt es laut Wilson keine weiteren Ladezeiten, auch nicht wenn ihr zum Beispiel sterbt.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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