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SEGA gesteht ein, dass die Trailer zu Aliens: Colonial Marines nicht das fertige Spiel repräsentieren

Ab sofort sind entsprechende Hinweise auf der eigenen Webseite und bei YouTube-Videos zu sehen.

SEGA hat eingestanden, dass die im Vorfeld veröffentlichten Videos und Trailer zu Aliens: Colonial Marines nicht das fertige Spiel widerspiegeln.

Zuvor hatte es Gespräche zwischen dem Publisher und der britischen Advertising Standards Agency gegeben, nachdem sich ein Reddit-User bei der Organistation entsprechend beschwert hatte.

Er wies die ASA auf den „absurden" Unterschied zwischen dem „Ingame"- und „Playthrough"-Material an, das verwendet wurde, um den Shooter zu bewerben.

„Natürlich spielte sich der Titel ÜBERHAUPT NICHT so, wie er den Kunden gezeigt wurde. Und er sah auch nicht so aus", schreibt supbardave auf Reddit.

„Mein Ziel bestand nicht in einer Geldstrafe, einer Entschädigung oder etwas ähnlichem. Gearbox und SEGA haben sich deutlich dazu geäußert - indem sie absolut nichts sagten - und zeigten den Käufern und der Community, dass sie das alles am liebsten still und heimlich unter den Teppich kehren würden."

„Die Spieleindustrie muss - wie jede andere auch - Verantwortung übernehmen, wenn sie die Kunden offensichtlich getäuscht hat. Und umso mehr, wenn auf die laute Kritik hinsichtlich der Veröffentlichung eines minderwertigen Produkts nur ein Schweigen als Antwort kommt [...]"

„Die ASA hat nicht wirklich viel reale Macht. Aber negative Schlagzeilen? Die schon."

„Wir kontaktierten SEGA Europa, um über das Problem zu sprechen", heißt es in der Antwort der ASA. „Sie erklärten, dass ihre Online-Trailer Demo-Material verwenden, das mithilfe der Ingame-Engine erstellt wurde. SEGA Europa hat die Beschwerden hinsichtlich der Qualität des Spiels im Vergleich mit den Trailern verstanden, aber auch erklärt, dass sie sich des Problems nicht bewusst waren, als die Trailer produziert wurden. In manchen Fällen geschah das mehrere Monate vor der Veröffentlichung."

„Sie haben zugestimmt, einen Disclaimer auf ihrer Webseite und bei allen relevanten YouTube-Videos hinzuzufügen, der erklärt, dass die Trailer Szenen aus den Demo-Versionen des Spiels zeigen. Der Disclaimer ist sichtbar, sobald jeder Online-Trailer abgespielt wird."

Mit diesem Hinweis sei es unwahrscheinlich, dass die Kunden den Eindruck erhielten, die Trailer würden das finale Produkt zeigen.

Kurz nach der Veröffentlichung von Aliens: Colonial Marines zeigte ein Videovergleich die Unterschiede zwischen der finalen Fassung und zuvor veröffentlichten Gameplay-Videos und Trailern.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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