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The DioField Chronicle wirkt wie Echtzeitstrategie für Aristokraten

Viel Game of Thrones, Strategie und hochpolierte Grafik

The DioField Chronicle reiht sich dieses Jahr bei Square Enix zwischen einige Strategiespiele ein. Eine Sache macht der Titel, der am 22. September 2022 erscheint, aber ganz anders: Es handelt sich hier nämlich nicht um die gewohnten Rundenkämpfe, sondern um Echtzeit-Taktik! Das ist überraschend erfrischend und macht mächtig Spaß. Dass das Team außerdem großen Wert darauf legt, mit abwechslungsreichen Klassen zu glänzen, bemerkt man spätestens mit der Heiler-Einheit, die unerwartet großen magischen Schaden austeilt. Da schadet es auch nicht, dass Brandon Campbell, der Komponist von Game of Thrones, mit seiner Musik zur Atmosphäre beiträgt. Wenn euch interessiert, wie das Spiel klingt und aussieht, solltet ihr das obige Video auf keinen Fall übersehen.

Die Demo, die ab dem heutigen 10. August 2022 für PlayStation, Xbox, Switch und PC verfügbar sein wird, bietet einen guten Überblick darüber, was euch in der Vollversion erwartet. Im ersten Kampf muss man sich zwar durch Tutorial-Boxen klicken, dafür wartet am Ende ein spannender Kampf, bei dem ihr auf euch allein gestellt seid. Die Welt wird skizziert, die Hauptcharaktere vorgestellt und man bekommt einen Geschmack für die Arten an Charakteren, die im Verlauf noch auftreten könnten. Der im Titel erwähnte "aristokratische" Eindruck entsteht durch das Design, durch die Umgebung, welche die Protagonisten dazu zwingt, sich an Generäle zu wenden und auch durch die englische Synchronisation, die übrigens sehr gelungen ist. Hier werden alle Figuren mit britischen Akzenten versehen, was die Idee hinter der Insel DioField ganz offensichtlich macht.

Goldhorn
Das Goldhorn ist ein Geschöpf, das an die Wesen aus dem Final-Fantasy-Universum erinnert und doch etwas ganz Eigenes hat. Dieser Eindruck lässt sich auch sonst auf die Welt von The DioField Chronicle übertragen.

Ebenfalls gut gelungen sind die Dioramen. Das sind Welten, die abgeschirmt voneinander als Kampffelder existieren und besonders realistisch aussehen. Darauf bewegen sich die sauber und ein wenig wie gestriegelt wirkenden Figuren. Die Charaktere heben sich von den Schlachtfeldern sehr ab, was dazu führt, dass man immer einen guten Überblick behält. Das ist bei dem sogenannten RTTS (Real-Time Tactical Battle) auch besonders wichtig. Denn bei einer Eskortmission, bei der sich auch die KI-Gegner bewegen, muss man immer klar sehen, welche Figur sich an welcher Stelle auf dem Feld befindet. Zusätzlich bleibt die Zeit stehen, während man die Route eines Charakters bestimmt oder seine Sonderattacken wählt. Damit behält man immer einen guten Überblick, ohne sich überfordert zu fühlen.

Die letzte Besonderheit an The DioField Chronicle ist, dass wir uns in einer Fantasiewelt befinden, in der es sonderbare Geschöpfe gibt, über die man bisher noch nicht viel weiß. Diese sind ganz offensichtlich von Final Fantasy inspiriert, enthalten aber auch eigene Merkmale, die sich davon abheben. Die Welt wirkt dadurch eigenständig und weist nur subtil auf ihre Inspirationen hin. So haben wir beispielsweise Orbs an unserer Seite, die mit jedem Treffer aufgeladen werden. Ist ihre Kraft stark genug, entfalten sie mächtige Fähigkeiten, die im Kampf extrem hilfreich sein können. Die Entscheidung, ob sie dabei die Protagonisten unterstützen sollen oder lieber Flächenschaden verteilen, liegt bei den Spielerinnen und Spielern selbst.

Über den Autor

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Ana Kudinov

Video Editor

Ana macht bei Eurogamer.de seit 2020 die Video-Redaktion. Sie streamt in ihrer Freizeit und spielt viel Strategie- und Indiespiele am PC - kann aber grundsätzlich mit jedem Genre und jeder Konsole etwas anfangen. Ana liebt es sich über Japan und Anime zu unterhalten und verbringt dementsprechend auch viel Zeit mit JRPGs und anderen Besonderheiten aus dem asiatischen Raum.

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