Gerücht: Erste Details zu Mass Effect 4

Stammen angeblich aus einer Umfrage zum Spiel.

Es erinnert an die Situation vor der Ankündigung von Dragon Age: Inquisition. Auch damals tauchten Details zum Spiel vorab auf, sie stammten aus einer Umfrage von EA und vieles davon entpuppte sich später als wahr.

Das Gleiche ist nun offenbar bei Mass Effect 4 der Fall. Details zu einer entsprechenden Umfrage sind auf Reddit aufgetaucht, Insider im NeoGAF-Forum geben wiederum an, dass viele Infos mit dem übereinstimmt, was sie bislang zu Mass Effect 4 gehört haben.

Nichtsdestotrotz solltet ihr all das, was ihr nun nachfolgend lest, weiterhin als Gerücht betrachten.

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Story und Hintergrund

  • Schauplatz des Spiels ist demnach der Helius-Cluster in der Andromeda-Galaxie. Dementsprechend hat Mass Effect 4 wenig mit der Shepard-Trilogie zu tun. Ihr spielt eine Art Wegbereiter für neue Kolonien der Menschen. Dort begegnet ihr natürlich auch neuen Gefahren und Aliens. Dazu zählt etwa eine mysteriöse Alien-Rasse namens Remnants, deren Schätze und uralte Technologien ihr finden könnt.
  • Es ist von hunderten Sonnensystem (mehr als viermal so viele wie in Mass Effect 3) die Rede. Ihr sammelt Ressourcen und kümmert euch um die Weiterentwicklung eures Schiffs, der Crew und eures Arsenals. Ebenso errichtet ihr Kolonien, erfahrt mehr über die Ramnants und streitet euch mit anderen darum, ihre Technologien zu sichern.
  • Eine weitere Alien-Rasse soll auf den Namen Khet hören. Sie gehören scheinbar zu euren Gegnern.
  • Bei den Squadmitgliedern verhält es sich ähnlich wie bei den Vorgängern. Ihr lernt neue kennen und könnt je zwei Stück auf Missionen mitnehmen. Beschrieben werden Cora, die biotische Schilde erzeugen kann, und ein Kroganer namens Drack.
  • Die Loyalität eurer Kameraden steigert ihr durch spezielle Missionen, ebenso schaltet ihr so neue Skilltrees frei. Als Beispiel wird ein entführtes Kolonieschiff der Krograner genannt. Erobert ihr es zurück, steigert ihr Dracks Loyalität. Das soll sich wiederum auch auf Dialogoptionen und das Ende auswirken.
  • Was die Dialoge betrifft, will man „bedeutsame Entscheidungen" von euch verlangen. Ihr sollt unter anderem in Gesprächen besser reagieren und diese unterbrechen können. Ihr könntet etwa eine Waffe ziehen, um jemanden dazu zu zwingen, eine Tür zu öffnen anstatt es über das Gespräch zu versuchen.
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Erkundung und Individualisierung

  • Mit eurem Raumschiff, der Tempest, erkundet ihr die ganzen Sonnensysteme. Anpassen könnt ihr es mit Trophäen, Beute und Photos aus diesem Teil der Galaxie. Der Übergang vom fliegenden Schiff zum Landen auf einem Planeten, dem Fahren des Mako und dem Aussteigen soll nahtlos und ohne Ladebildschirme vonstatten gehen.
  • Der Mako kann mit einem Boost, Schildgenerator, Gefahrendetektor und in puncto Lackierung angepasst werden.
  • Ihr könnt hunderte Planetenoberflächen erkunden, dort nach Plätzen für eine Kolonie suchen oder außerirdische Außenposten erobern.
  • Kolonien lassen sich auf lebensfreundlichen Planeten errichten. Dabei legt ihr fest, welche Art von Kolonie es werden soll und bekommt dafür entsprechende Boni. „Recon"-Siedlungen sollen den Nebel des Krieges auf der Weltraumkarte verschwinden lassen und mehr Strike-Team-Missionen anbieten, „Mining"-Kolonien versorgen euch mit Crafting-Materialien.
  • Mit Bauplänen erstellt ihr Alien-Technologie und verbessert damit eure Ausrüstung und Waffen, könnt zum Beispiel ein Jetpack für Sprünge bauen.
  • Bei euren Squadmitgliedern könnt ihr Skilltrees, Ausrüstung, Waffen und dergleichen anpassen.
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Missionsarten und Multiplayer

  • "Remnant Vault Raids" gibt es in zwei Varianten. Ihr findet und aktiviert Monolithen der Remnant auf Planeten, wodurch ihr wiederum „mächtige Artefakte" erlangen könnt. Es werden aber zugleich auch Verteidigungssysteme wie Roboter oder Fallen aktiviert, sogar das Layout eines Ortes kann sich verändern. Als Belohnung winken wertvolle Beute, Crafting-Materialen und „Star Keys". Weiterhin gibt es orbitale Einrichtungen, die mit diesen Keys freigeschaltet werden könnt. Sie bescheren euch permanente Boni und optionale Vault Raids mit einem höheren Schwierigkeitsgrad (mit Khet-Patrouillen und Outlaws). Zur Belohnung zählen auch hier seltene Beute und ihr erntet Anerkennung.
  • In Khet-Außenposten erwarten euch Kampfherausforderungen, in denen ihr gegen Wellen von Gegnern kämpft. Dadurch erhaltet ihr Erfahrungspunkte, schwächt die Khet und schaltet zusätzliche Story-Elemente in der jeweiligen Region frei.
  • Ihr könnt Ressourcen in die Rekrutierung von Söldnern stecken und diese als KI-gesteuerte Strike Teams auf zufallsgenerierte und zeitlich begrenzte Missionen schicken. Dazu zählen die Verteidigung von Siedlungen oder die Bergung von Remnant-Artefakten. Die Missionen sollen rund 20 bis 30 Minuten dauern, als Belohnung erhaltet ihr je nach Resultat Erfahrungspunkte, Geld oder Ausrüstung. Eure Strike Teams könnt ihr mit Geld und Ressourcen verbessern und so die Erfolgschancen erhöhen beziehungsweise sie auf gefährlichere Missionen schicken.
  • Alternativ könnt ihr Strike-Team-Missionen mit euren Multiplayer-Charakteren spielen - auch gemeinsam mit Freunden. Je mehr Freunde dabei sind, desto schwieriger wird das Ganze, aber ihr erhaltet auch bessere Beute. Ebenso gibt es eine zusätzliche Belohnung, wenn ihr euch Strike-Team-Missionen anderer Spieler anschließt. Erfahrungspunkte, Beute und Individualisierungsoptionen für die Charaktere kommen dem normalen Multiplayer-Modus zugute.
  • Wie in Mass Effect 3 soll es einen Horde-Modus geben, in dem vier Spieler gegen KI-Gegner antreten und dabei auch zusätzliche Aufgaben erfüllen müssen. Ihr könnt euch sogar zusätzliches Geld verdienen, um dieses in der Kampagne einzusetzen.

BioWare / Mass Effect 4 - E3-Trailer

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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